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Bundestrainer Stefan Horngacher hofft in Titisee-Neustadt auf nächsten Sieg von Pius Paschke - DSV-Adler vor Tournee
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Publiziert 11/12/2024 um 13:06 GMT+1 Uhr
Stefan Horngacher kann zu Fuß kommen: Im "Wohnzimmer" des Bundestrainers peilt Pius Paschke beim ersten Heimspringen der Saison seinen nächsten Sieg an. "Es ist schön, als Bundestrainer Wettkämpfe direkt vor der Haustür zu haben", sagt Horngacher. Paschke will in Titisee-Neustadt sein gelbes Trikot und damit die Führung im Gesamtweltcup verteidigen. Bald steht auch schon die Tournee an.
Dritter Streich! Paschke wehrt die ÖSV-Angriffe in Wisla ab
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Zur nächsten Flugshow von Pius Paschke kann Stefan Horngacher zu Fuß kommen, wenn er denn will. "Ich kann tatsächlich von meinem Wohnzimmer aus die Schanze sehen", sagt der Skisprung-Bundestrainer, der seit etlichen Jahren in Titisee-Neustadt wohnt.
Der am Freitag beginnende Weltcup an der Hochfirstschanze wird somit zu einem echten Heimspiel für den Österreicher, der mit seinen DSV-Adlern aktuell einen Höhenflug erlebt.
Nun kommt die Weltelite wieder in den Schwarzwald, um bei der vorletzten Station vor der Vierschanzentournee den nötigen Schwung für das erste Highlight der Saison zu holen.
Im Blickpunkt steht dabei Überflieger Paschke, der auf der größten Naturschanze Deutschlands bislang einen mageren zwölften Platz aus dem Jahr 2021 als bestes Ergebnis zu bieten hat. Das dürfte sich nun ändern: Paschke hat auf allen drei Schanzen der bisherigen Saison gewonnen. "Pius springt derzeit souverän, absolut gut und trägt verdient das Gelbe Trikot", sagt der Bundestrainer.
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Horngacher voll des Lobes für Paschke: "Auf einem super Weg"
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DSV-Adler mit sehe guter Gesamtleistung
Horngacher darf sich den Erfolg Paschkes durchaus auf seine eigene Fahne schreiben. Während Andreas Wellinger, Karl Geiger oder Markus Eisenbichler auch schon unter Vorgänger Werner Schuster ganz oben auf dem Treppchen standen, startet der schon 34 Jahre alte Paschke erst seit einem Jahr so richtig durch.
"Mir macht das Springen gerade unheimlich viel Spaß. Es ist ein bisschen wie in der Kindheit, es funktioniert einfach", sagt der Routinier.
Das freut auch Horngacher, der im Frühjahr nach der schwachen zweiten Saisonhälfte noch in die Kritik geraten war. Das Vertrauen des Deutschen Skiverbandes (DSV) genießt er dennoch.
"Im Moment wäre schon der Plan, mit Steff nach Mailand zu gehen", sagte Sportdirektor Horst Hüttel dem "SID" vor dem Saisonstart. In Mailand finden 2026 die Olympischen Spiele statt.
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Drei Lehren aus Wisla: Liebe Kampfrichter, da müsst ihr nochmal ran
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Darum wohnt der Österreicher in Titisee
Gute Aussichten also für Horngacher. Warum aber wohnt der Österreicher nun ausgerechnet in Titisee? Ganz einfach - der Liebe wegen. Als Nachwuchstrainer war Horngacher schon 2006 ins nahe Hinterzarten gekommen, wo er als Stützpunktleiter für den Deutschen Skiverband (DSV) begann.
Dort lernte er Nicole Hoffmeyer kennen, die ehemalige Physiotherapeutin der Schwarzwald-Adler Sven Hannawald und Martin Schmitt. Inzwischen sind Horngacher und Hoffmeyer verheiratet, haben zwei Kinder - und die Hochfirstschanze stets im Blick.
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(SID)
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