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DSV-Adler glänzen
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Publiziert 05/01/2009 um 16:25 GMT+1 Uhr
Alle sieben deutschen Skispringer haben die Qualifikation für das Finale der Vierschanzentournee in Bischofshofen geschafft. Bester Starter des Deutschen Skiverbandes (DSV) in der Ausscheidung war Martin Schmitt. Der 30-Jährige belegte mit einem Sprung au
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Fotocredit: Eurosport
Schmitt hat mit seinem dritten Platz Hoffnungen auf ein Finale furioso bei der geweckt. 24 Stunden nach dem ersten Podestplatz seit fast zwei Jahren unterstrich er seine Ambitionen auf ein weiteres Top-Ergebnis im letzten Springen in Bischofshofen, wo sich Wolfgang Loitzl am Dienstag (16:30 Uhr im Live-Videostream und Live-Ticker bei eurosport.yahoo.de) zum ersten österreichischen Gesamtsieger seit Andreas Widhölzl vor neun Jahren krönen will.
"Ich habe ein gutes Gefühl und freue mich auf den Wettkampf. Ich glaube, das wird eine spannende Sache. Loitzl ist Favorit, aber auf der Schanze ist alles möglich. Ich gucke mir das entspannt aus der Distanz an", erklärte Schmitt.
Neumayer überzeugt erneut
Angeführt von dem Routinier schafften wie in Innsbruck alle deutschen Springer den Einzug in den Wettbewerb. "Es ist eine tolle Sache, dass auch die Jungen wieder reingekommen sind. Wir haben uns gut präsentiert. Ich freue mich auf morgen", zeigte sich Bundestrainer Werner Schuster zufrieden. Neben Schmitt, der nur von Qualifikationssieger Dimitri Wassiljew (Russland/137 m) und dem Norweger Anders Jacobsen (137,5 m) übertrumpft wurde, präsentierte sich auch Michael Neumayer in Top-Form.
Der Bayer kam mit 133,5 Metern auf Rang sieben und stellte zufrieden fest: "Das waren heute tadellose Sprünge. Ich hoffe, das klappt morgen auch so. Ich mag diese Schanze, das habe ich schon vorher gesagt. Wenn ich noch einmal unter die Top Ten springe und den zehnten Gesamtplatz halte, kann ich von einer guten Tournee sprechen."
"Das kann ich besser"
Weniger glücklich wirkte Michael Uhrmann nach seinem Versuch von 127 Metern. "Die Weite war okay, aber der Sprung war nicht gut. Das kann ich besser. Daran muss ich in den nächsten Wochen arbeiten", sagte der Bayer. Seine gute Form bestätigte Stephan Hocke mit einem Sprung auf 129,5 Meter und Platz neun. Der Mannschafts-Olympiasieger von 2002 ließ sich dabei selbst von einem kleinen Missgeschick, als er mit dem Schuh am Absprungbalken hängen blieb, nicht aus der Spur bringen. "Zuerst habe ich gedacht, hoffentlich verliere ich dadurch nicht zu viel Anlaufgeschwindigkeit. Aber bei dem langen Anlauf hatte ich genug Zeit, um mich zu sammeln", berichtete Hocke.
Auch die Youngster Pascal Bodmer, Felix Schoft und Tobias Bogner sind am Dienstag dabei, wenn es zum großen Showdown auf der Paul-Außerleitner-Schanze kommt. 15,8 Punkte beträgt Loitzls Vorsprung vor dem Schweizer Simon Ammann. "Das ist ein sehr gutes Polster, das ich natürlich über die Runden bringen möchte", sagte Loitzl vor dem letzten Springen, "entschieden ist aber noch nichts."
"Wir werden in die Trickkiste greifen"
Das sieht auch Ammann so. "Ich glaube überhaupt nicht, dass ich die Tournee schon verloren habe", sagte der 27-Jährige kämpferisch und kündigte an: "Wir werden in die Trickkiste der Physiotherapie greifen, um für das letzte Springen wieder den bestmöglichen Zustand hinzukriegen." Um Kräfte zu sparen, verzichtete er am Montag wie der drittplatzierte Gregor Schlierenzauer (Österreich) auf das Training und die Qualifikation. "Den Ruhetag konnte ich gut gebrauchen. Ich kenne die Schanze sehr gut, daher macht das nichts", sagte Ammann.
"Ich habe so viel Kraft, da brauche ich nicht zu verzichten", konterte Loitzl, der 134,5 Meter weit sprang. Vor dem letzten Wettkampf der 57. Vierschanzentournee spricht alles für ihn, zumal sich der Familienvater derzeit in der Form seines Lebens präsentiert. "Bis jetzt wollte ich immer gewinnen, jetzt weiß ich, ich kann gewinnen", sagte Loitzl.
Bogner fordert Loitzl
Michael Neumayer kam auf 133,5 Meter und Rang sieben. Die Qualifikation gewann der Russe Dimitri Wassiljew, den weitesten Sprung stand der Norweger Anders Jacobsen mit 137,5 Metern. Tournee-Spitzenreiter Wolfgang Loitzl (Österreich) kam auf 134,5 Meter. Simon Ammann (Schweiz) und Gregor Schlierenzauer (Österreich) verzichteten.
Die Paarungen mit deutscher Beteilung für die K.o.-Duelle im 1. Durchgang: Martin Schmitt (Furtwangen) - Jernej Damjan (Slowenien), Stephan Hocke (Schmiedefeld) - Daniel Lackner (Österreich), Michael Neumayer (Berchtesgaden) - Anders Johnson (USA), Michael Uhrmann (Rastbüchl) - Bastian Kaltenböck (Österreich), Felix Schoft (Partenkirchen) - Ville Larinto (Finnland), Tobias Bogner (Berchtesgaden) - Wolfgang Loitzl (Österreich), Pascal Bodmer (Messstetten) - Tom Hilde (Norwegen)
TIPP: Eurosport präsentiert Ihnen die Vierschanzentournee live und ausführlich. Verfolgen Sie am 6. Januar ab 16:15 Uhr das entscheidende Springen im TV sowie bei eurosport.yahoo.de im Live-Videostream und Live-Ticker.
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