Werner Schuster enttäuscht von umstrittener neuer Telemark-Regelung im Skisprung-Weltcup: "Viel Lärm um nichts"

Die Regeländerung zur Telemark-Landung sorgte vor Beginn der Weltcup-Saison bei Sportlern und Verantwortlichen für Diskussionen. Misslungene Landungen sollen demnach härter bestraft werden. Nun äußert sich Eurosport-Experte Werner Schuster im exklusiven Interview zu der Thematik. Sein Urteil: "Das war viel Lärm um nichts". Er sei enttäuscht von der neuen Regelung, so der Ex-Bundestrainer.

Eisenbichler im Exklusiv-Interview: " Genießen, was ich tue"

Quelle: Eurosport

Worum geht es genau? Der Weltverband FIS hat vor Beginn des Weltcup-Winters verkündet, der Telemark-Landung wieder mehr Gewicht geben zu wollen.
Landungen, die nicht im Telemark-Stil erfolgen, sollen demnach mit einem Abzug von drei statt bislang zwei Punkten von der Höchstnote 20,0 bestraft werden.
DSV-Adler Markus Eisenbichler hatte sich vor wenigen Wochen gegenüber Eurosport über die Regeländerung ausgelassen: "Das finde ich total bescheuert, ganz ehrlich, was sich die FIS da wieder hat einfallen lassen."
Schuster zeigt sich derweil enttäuscht, "vor allem wegen der Umsetzung. Das war viel Lärm um nichts, ein Sturm im Wasserglas", führt der 55-Jährige aus.
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Werner Schuster arbeitet als Skisprung-Experte für Eurosport

Fotocredit: Eurosport

Schuster: "Noch nicht alle Richter handeln konsequent"

Man habe "eine größere Differenzierung und härtere Strafen angekündigt. Im Moment sehe ich aber nur, dass die Punkte ein wenig gesenkt wurden."
"Zudem", findet Schuster, "handeln auch noch nicht alle Richter konsequent nach dem neuen Regelwerk". Kurzum: Noch hakt es im Weltcup - zumindest was die neue Telemark-Regelung angeht.
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Quelle: Eurosport


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