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Team Mixed in Willingen: DSV-Team um Andreas Wellinger springt aufs Podest - Norwegen siegt vor Österreich
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Update 31/01/2025 um 21:22 GMT+1 Uhr
Das deutsche Skisprung-Team ist auch im zweiten Mixed-Wettkampf der Saison auf das Podest geflogen. Katharina Schmid, Philipp Raimund, Selina Freitag und Schlussspringer Andreas Wellinger erreichten in Willingen Rang drei. Zu einem Sieg wie noch beim Saisonstart in Lillehammer reichte es aber nicht. Das DSV-Quartett sammelte auf der größten Großschanze der Welt 988,8 Punkte.
Highlights: DSV-Quartett springt bei Norwegen-Sieg aufs Podest
Quelle: Eurosport
Andreas Wellinger lächelte endlich wieder, dann klatschte er zufrieden den Rest des deutschen Mixed-Teams ab: Mit Rang drei beim Heimspiel vor 7650 Fans in Willingen haben die deutschen Skispringer ein dringend benötigtes Erfolgserlebnis verbucht. Von einem Sieg wie noch beim Saisonstart in Lillehammer war das DSV-Quartett aber weit entfernt.
"Das ist richtig schön. Wir feiern das zwar nicht wie einen Sieg, aber anstoßen werden wir schon. Wir können zufrieden sein", sagte Selina Freitag in der "ARD": "Dass es nicht ganz nach vorne gereicht hat, ist natürlich ein bisschen ärgerlich."
Schlussspringer Wellinger, Weltmeisterin Katharina Schmid, Debütant Philipp Raimund und Freitag sammelten auf der größten Großschanze der Welt 988,8 Punkte.
Der Sieg ging überlegen an Norwegen (1070,8) mit Thea Minyan Björseth, Kristoffer Eriksen Sundal, Eirin Maria Kvandal und Johann Andre Forfang vor Österreich (1031,4). Nur Rang fünf blieb Slowenien nach einer viel diskutierten Disqualifikation von Weltmeister Timi Zajc.
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"Es bleibt ein Kampf": Wellinger sichert Rang drei ab
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Wellinger und Schmid springen stark
Während der zuletzt formschwache Pius Paschke anders als noch beim Sieg in Lillehammer zuschauen musste, zeigte das deutsche Team eine insgesamt solide Leistung.
Schon nach dem ersten Durchgang belegte die DSV-Mannschaft in ihrer eigentlichen Paradedisziplin den dritten Rang, der anschließend nicht mehr in Gefahr geriet.
Den Podestplatz sicherten vor allem Wellinger (127,0/130,0 m) und die - wie alle Frauen - mit deutlich mehr Anlauf springende Schmid (130,0/132,5).
"Ich bin noch nicht ganz da, wo ich hinwill", sagte die Weltmeisterin dennoch. Freitag (131,0/125,0) und der erstmals im Mixed eingesetzte Raimund (128,5/127,5 m) blieben dagegen etwas unter ihren Möglichkeiten.
Horngacher: "Bitterer Beigeschmack"
Diskussionen gab es erneut um die Anzüge: Slowenien lag zunächst in Führung, dann wurde Zajc disqualifiziert. Pikant: Zajc hatte noch vor Wochenfrist in Oberstdorf gewonnen, als seine Teamkollegen Anze Lanisek und Lovro Kos disqualifiziert worden waren.
Bundestrainer Stefan Horngacher hatte anschließend von einem "bitteren Beigeschmack" gesprochen, denn: "Wenn zwei disqualifiziert werden und einer gewinnt, dann ist das schon ein bisschen komisch", so der DSV-Coach.
In Willingen folgte prompt das nächste Kapitel. Zajc wurden die Punkte aus dem ersten Durchgang gestrichen, zum zweiten durfte er dennoch antreten und provozierte nach der Landung mit höhnischen Gesten in Richtung Jury.
Sven Hannawald nannte das Schauspiel "lächerlich" und "ein Theater". Später legte auch Lanisek im Auslauf demonstrativ den Finger auf den Mund.
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"Das ist ja höchst spektakulär!" Björseth springt auf 145 Meter
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DSV-Quartett peilt Titelverteidigung an
Erinnerungen an das Mixed bei Olympia 2022 in Peking wurden wach, als gleich fünf Top-Springerinnen disqualifiziert worden waren - darunter Schmid. Dem deutschen Team blieb damals nur Rang neun. Bei Weltmeisterschafen hatte es dagegen zuletzt fünfmal in Serie zu Gold gereicht.
In Trondheim soll am 6. März der sechste Streich folgen, zunächst steht aber am 8. Februar die Generalprobe beim Weltcup in Lake Placid (USA) an.
Die Olympia-Premiere des Mixed verlief 2022 hingegen enttäuschend, nach der Disqualifikation von Schmid gab es nur Rang neun.
Am Samstag stehen Einzelspringen für Frauen (12:30) und Männer (16:00) an, am Sonntag sind dann nur die Männer (16:10 Uhr jeweils live bei Eurosport und discovery+) im Einsatz.
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(SID)
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"Richtig, richtig gut": Tschofenig zeigt seine Klasse in Willingen
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