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Skispringen in Willingen: Deutsche Skispringer feiern Party vor Heim-Publikum - Karl Geiger fliegt aufs Podium
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Update 31/01/2026 um 18:34 GMT+1 Uhr
Die deutschen Skispringer haben sich beim vorletzten Wettkampf vor den Olympischen Winterspielen in Mailand und Cortina d'Ampezzo eindrucksvoll zurückgemeldet. Nach einer durchwachsenen Saison landeten gleich drei DSV-Adler beim Heimspiel in Willingen unter den besten Sechs. Beim Sieg von Domen Prevc schaffte es Karl Geiger als Dritter aufs Podest - mit Abstand seine beste Saisonplatzierung.
Fast Schanzenrekord! Prevc zeigt seine Klasse
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Mit einem lange vermissten Gefühl schieren Skispringer-Glückes schwebte Karl Geiger in Richtung Siegerpodest, die Teamkollegen und 22.000 Fans an der Mühlenkopfschanze klatschten begeistert Beifall:
Kurz vor Olympia ist das große DSV-Sorgenkind mit einem grandiosen dritten Platz in Willingen furios aus der Krise geflogen. Dass sich Geiger gar nicht für die Winterspiele ab der kommenden Woche qualifiziert hat, war ihm an diesem Samstagnachmittag schnurzpiepegal.
"Das hat richtig Spaß gemacht in der Luft, da musste ich mich einfach richtig freuen", sagte Geiger freudestrahlend im "ZDF".
Weil neben dem Routinier in Felix Hoffmann (4.) und Andreas Wellinger (6.) zwei Olympiafahrer sechs Tage vor der Eröffnungsfeier in Norditalien beim neuerlichen Triumph von Domen Prevc weit vorne mitmischten, war die Stimmung im deutschen Team euphorisch wie lange nicht mehr.
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Willingen bebt: Geiger fliegt aufs Podium
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Geiger verpasste Olympia-Norm
"Die Jungs haben das brillant gemacht", sagte Bundestrainer Stefan Horngacher, der sich besonders für Geiger freute: "Er hat sich das heute wirklich verdient." Der Oberstdorfer hatte wochenlang der Olympia-Norm nachgejagt, war dabei phasenweise nicht konkurrenzfähig gewesen - aber Geiger steckte nie auf.
In einem turbulenten und erneut von starken Winden an der Mühlenkopfschanze beeinflussten Springen zeigte Prevc bei seinem zehnten Saisonsieg wieder eine Gala der Extraklasse: Mit 146,5 m im ersten und grandiosen 155,0 m - nur 50 Zentimeter unter dem Schanzenrekord - erzielte der slowenische "Domenator" in beiden Durchgängen die Bestweite und siegte mit 264,2 Punkten ganz souverän vor dem Japaner Ren Nikaido (242,2).
Geiger, der nach 140,5 m im ersten Durchgang bei günstigem Wind lange geführt hatte und erst von Prevc abgefangen worden war, hielt dem Druck stand: Nach 142,0 m im Finale war die erste Top-10-Platzierung des 33-Jährigen in der laufenden Saison perfekt. Platz acht bis Mitte Januar war für die Olympia-Norm gefordert gewesen - die hätte der Ex-Weltmeister nun mit Leichtigkeit gepackt.
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Top sechs: Hoffmann und Wellinger in Olympiaform
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Raimund und Paschke bleiben hinter Erwartungen zurück
Nicht ganz glücklich waren die beiden weiteren Olympia-Fahrer: Philipp Raimund blieb mit Platz 18 als viertbester Deutscher etwas unter seinen Möglichkeiten, Pius Paschke kam auf Rang 23. Weil auch Luca Roth den zweiten Durchgang erreichte und 29. wurde, sammelten alle sechs DSV-Adler Weltcup-Punkte.
Am Sonntag (16:15 Uhr bei Eurosport und HBO Max) wird in Willingen ein weiteres Einzelspringen ausgetragen. Bei Olympia geht es bereits am Donnerstag und damit 24 Stunden vor der Eröffnungsfeier beim ersten offiziellen Training erstmals auf die Normalschanze von Predazzo. Der erste Wettkampf steht am folgenden Montag an.
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(SID)
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140,5 Meter! Geiger haut in Willingen einen raus
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