Wisla: Katharina Althaus und Co. abgeschlagen, Norwegerin Silje Opseth fliegt zum Sieg

Die deutschen Springerinnen haben beim Weltcup-Auftakt im polnischen Wisla eine herbe Niederlage kassiert. Beim Sieg der Norwegerin Silje Opseth kam keine Athletin des Deutschen Skiverbandes (DSV) unter die besten 15. Als beste DSV-Starterin wurde Selina Freitag 19. Die Olympiazweite Katharina Althaus musste sich nach Sprüngen auf 109,5 und 114,5 Metern mit Rang 21 begnügen. Agnes Reisch wurde 20.

"Verliert fast das Gleichgewicht": Althaus verkorkst Weltcup-Auftakt

Quelle: Eurosport

Opseth setzte sich auf der Adam-Malysz-Schanze bei ihrem ersten Sieg nach zwölf Podestplatzierungen mit Sprüngen auf 123,0 und 127,0 m (251,5 Punkte) vor Gesamtweltcup-Titelverteidigerin Marita Kramer (244,2) und Eva Pinkelnig (beide Österreich/243,8) durch. Althaus (196,6) fehlten rund 26 Meter zum Podest.
Eine solide Rückkehr nach anderthalb Jahren Wettkampfpause feierte Norwegens Topspringerin Maren Lundby, die Platz 16 belegte. Die Pyeongchang-Olympiasiegerin und zweimalige Weltmeisterin hatte wegen Gewichts-"Problemen" die vergangene Olympia-Saison ausgelassen und damit auch ein Zeichen gegen den Mager-Wahn in ihrem Sport setzen wollen.
Weil der Weltverband FIS dem Auftakt der am 20. November beginnenden Fußball-WM aus dem Weg gehen wollte, setzte er die ersten Springen der Saison früh wie nie an.
In Polen springen Männer und Frauen ohne Kunstschnee wie beim Sommer-Grand-Prix auf Matten und mit einer Eisspur. Bei den folgenden Stationen in Kuusamo (Männer/26. und 27. November) und Lillehammer (Frauen/3. und 4. Dezember) feiert dann der Schnee sein Saisondebüt.
(SID)
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"Das Comeback des Winters": Lundby meldet sich zurück

Quelle: Eurosport

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