Skispringen in Wisla: Philipp Raimund fliegt in Wisla aufs Podest - auch Felix Hoffmann bei Prevc-Sieg in den Top 5
Philipp Raimund ist beim Skisprung-Weltcup in Wisla auf das Podest geflogen. Beim Sieg des Slowenen Domen Prevc egalisierte der 25-Jährige als Zweiter mit Sprüngen auf 129,0 und 130,5 m das beste Ergebnis seiner Karriere. Sein DSV-Teamkollege Felix Hoffmann überzeugte zudem als Fünfter. Andreas Wellinger erlebte dagegen den nächsten Dämpfer und verpasste als 39. den zweiten Durchgang.
Prevc unschlagbar - Raimund bestätigt gute Form
Quelle: Eurosport
Philipp Raimund war kaum einzufangen, die Jubelschreie des Oberstdorfers übertönten selbst den ohrenbetäubenden Lärm im Skisprung-Tollhaus von Wisla.
Mit Platz zwei hat Raimund am Samstag sein bestes Weltcup-Ergebnis egalisiert - und gut drei Wochen vor Beginn der Vierschanzentournee seinen Status als deutsche Nummer eins untermauert. "Ja, Mann!!!", brüllte er deshalb völlig gerechtfertigt.
"Ich bin sehr zufrieden mit meinen Sprüngen. Offenbar gibt es aber immer jemanden, der noch besser ist", sagte der Oberstdorfer mit einem Lächeln am Eurosport-Mikrofon.
"Nachdem ich im Finale ungefähr vier Meter über die grüne Linie gesprungen bin, dachte ich, dass heute vielleicht der Tag für meinen ersten Sieg sein könnte. Domen hat allerdings einen unglaublichen Job gemacht und es geschafft, sich den Sieg zu sichern", bilanzierte Raimund.
Der 25-Jährige musste sich auf der Adam-Malysz-Schanze in Schlesien nur dem überragenden Slowenen Domen Prevc geschlagen geben. Nach Sprüngen auf 129,0 und 130,5 m (279,4 Punkte) fehlten dem 25-Jährigen knapp vier Meter zu seinem Premieren-Erfolg.
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Starke Aufholjagd: Hoffmann fliegt in die Top fünf
Quelle: Eurosport
Hoffmann starker Fünfter
Weltmeister Prevc sicherte sich seinen zehnten Karriere-Erfolg souverän mit Sprüngen auf 136,0 und 130,0 m (286,2). Dritter wurde der japanische Olympiasieger Ryoyu Kobayashi (267,2).
Raimund hatte bereits auf der dritten Weltcup-Station im schwedischen Falun mit Platz drei geglänzt. Zuletzt hatte er dann aber im finnischen Windchaos als 34. den zweiten Durchgang verpasst.
Starker Fünfter wurde am Samstag Felix Hoffmann (265,7). Der deutsche Überraschungsmann zeigte erneut keinen Wackler, in keinem der bisherigen sechs Saisonspringen war er schlechter als Rang zwölf und dürfte für die am 29. Dezember beginnende Vierschanzentournee gesetzt sein.
Nächste Enttäuschung für Wellinger
Routinier Pius Paschke kam nach einem starken zweiten Sprung auf Rang 17. "Alles in allem war es okay, ich mag die Schanze sehr gerne. Es macht Spaß", sagte Paschke. Der 35-Jährige hatte im Vorjahr bei seinem sagenhaften Siegeszug durch die ersten Saisonwochen auch eines der beiden Springen in Wisla gewonnen.
Der zweimalige Olympiasieger Andreas Wellinger schied als 39. im ersten Durchgang aus. Wellinger hatte schon am Freitagabend als 43. in der Qualifikation enttäuscht.
"Es ist im Moment eine Tüftelei. Ich weiß, wo ich hin will, es funktioniert aber nur punktuell", sagte der Ruhpoldinger, der in Wisla den Schanzenrekord hält (144,5 m/2024).
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Nur Prevc war besser: Raimund fliegt aufs Podium
Quelle: Eurosport
Geiger schon in der Quali raus
Noch in der Vorausscheidung war Karl Geiger abgestürzt. Der Ex-Weltmeister verpasste mit Platz 56 den Wettkampf der besten 50. Zuletzt war der Oberstdorfer vor knapp acht Jahren in einer Weltcup-Quali gescheitert, Anfang 2018 beim Fliegen in Planica.
Auf einer regulären Großschanze lag der letzte Patzer des so verlässlichen Geiger auf den Tag genau elf Jahre zurück (2014 in Lillehammer).
"Das war ein ganz schön großer Rückschritt. Das habe ich nach dem Training zu Hause nicht erwartet, das ärgert mich richtig", sagte Geiger.
Am Sonntag (14:25 Uhr live auf Eurosport und bei discovery+) wird in Wisla ein weiterer Einzelwettkampf ausgetragen, am folgenden Wochenende steht das erste deutsche Weltcup-Heimspiel in Klingenthal an.
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"Yes!" Raimund packt Topsprung im 1. Durchgang aus
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