Nordische Ski-WM 2019 in Seefeld | Scharfe Kritik von Katharina Althaus
Skispringerin Katharina Althaus hat sich bei der Nordischen Ski-WM mit einer deutlichen Ansage in Richtung Weltverband FIS zu Wort gemeldet. "Ich würde mir wünschen, wenn wir gerade bei Großereignissen auch von der Großschanze springen", so die Olympia-Silbermedaillengewinnerin von 2018 gegenüber "SportBuzzer". Es sei "ägerlich", dass die Frauen "nur" von der Normalschanze um WM-Titel kämpfen.
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Immerhin, so Althaus weiter, "dürfen wir Frauen bei der WM im Mannschaftswettbewerb antreten. Wir haben dadurch drei Wettbewerbe mit drei Medaillenchancen. Aber ich hoffe, dass wir schon in Oberstdorf in zwei Jahren bei der WM einen Wettkampf auf der Großschanze haben werden."
Zusammen mit Juliane Seyfarth, Ramona Straub und Carina Vogt ist Althaus mit dem deutschen Team glasklare Favoritin beim Mannschaftswettbwerb (heute ab 16:15 Uhr LIVE im TV bei Eurosport und im Eurosport Player) von der Toni-Seelos-Schanze in Tirol, die eine Hillsize von 109 aufweist. Der Schanzenrekord des Slowenen Marjan Jelenko liegt bei 114,5 Meter.
Zum Vergleich: Die Hillsize der Bergisel-Schanze von Innsbruck, auf der Markus Eisenbichler am vergangenen Wochenende Weltmeister im Einzel und mit der Mannschaft wurde, weist eine Hillsize von 130 auf, der Rekord von ÖSV-Adler Michael Hayböck liegt bei 138 Metern.
Althaus hofft nun, dass es "schon in Oberstdorf in zwei Jahren bei der WM einen Wettkampf auf der Großschanze" gibt. 2021 findet dort die nächste Nordische Ski-WM statt. Und die 22-Jährige hat noch einen Wunsch:
Das würden wohl alle Springerinnen genau so unterschreiben...
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