WM Oberstdorf - Markus Eisenbichler ärgert sich über Sturz auf der Großschanze: "Es ist kacke"

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Markus Eisenbichler verpasst auf der Großschanze in Oberstdorf deutlich die Titelverteidigung bei der WM und stürzt zu allem Überfluss auch noch. "Es ist bitter", meinte der 29-Jährige nach Rang 17. Mit seinem Sturz hatte er Bronzemedaillengewinner Karl Geiger noch einen gehörigen Schrecken eingejagt. Für den Samstag und den Teamwettbewerb kündigte der Siegsdorfer Wiedergutmachung an.

Markus Eisenbichler bei der Nordischen Ski-WM in Oberstdorf

Fotocredit: Imago

Markus Eisenbichler hätte im Zielbereich am liebsten seinen Helm zu Boden geschleudert, besann sich aber noch im letzten Moment eines Besseren.
Nach dem Aus für Halvor Egner Granerud (Covid-Quarantäne) als Bestplatzierter des Weltcups und als Titelverteidiger auf einer seiner Lieblingsschanzen angetreten, erlebte der Siegsdorfer einen enttäuschenden Wettkampf von der Großschanze, landete nur auf Rang 17.
Hatte sich der Dreifach-Weltmeister von 2019 mit einem Sprung auf nur 122,5 Meter schon im ersten Durchgang um alle Chancen auf die Titelverteidigung von der Großschanze gebracht, verhinderte ein Sturz im zweiten Durchgang nach einem Sprung auf 134 Meter eine mögliche Top-Ten-Platzierung.
Entsprechend verärgert reagierte Eisenbichler. "Ich musste viel riskieren und dann flieg ich auf die Waffel. Es ist bitter", sagte er: "Es hat nicht gutgetan. Der Sprung war viel wert, ich hatte nicht so viel Aufwind wie andere. Es ist kacke. Ich war gut in Form, und dann passiert so ein Tag. Aber so ist es halt im Skispringen. Mal ist ein Tag gut und mal nichts so."

Deutschland will Team-Medaille

Verletzt habe er sich zum Glück aber nicht. "Mittlerweile weiß ich, wie man stürzt. Ich habe mich schon so oft in meinem Leben auf die Waffel gelegt und erst zweimal hat mir was gefehlt", gab Eisenbichler bei Eurosport Entwarnung: "Es ist glücklich ausgegangen."
Er könne sich allerdings auch "nicht viel vorwerfen. Ich musste viel riskieren und dann flieg ich auf die Waffel. Es ist bitter. Mit dem Team wollen wir eine Medaille holen, aber ich muss das jetzt heute erst einmal verdauen. Es nervt mich."
Am Samstag (17:00 Uhr live bei Eurosport 1 im Free-TV und im Liveticker) springt Eisenbichler mit Pius Paschke, Severin Freund und Medaillensammler Karl Geiger an dritter Position um die Medaillen mit. Mit Österreich, Norwegen, Slowenien und Polen haben die DSV-Adler allerdings große Konkurrenz.
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"Schon so oft auf die Waffel gelegt …" Eisenbichler gibt Entwarnung

Quelle: Eurosport

Eisenbichler freut sich mit Geiger

"Mit dem Team wollen wir eine Medaille holen, aber ich muss das jetzt heute erst einmal verdauen. Es nervt mich", sagte Eisenbichler, der Geiger einen gehörigen Schreck eingejagt hatte: "Den Sturz vom Eisei habe ich gesehen. Da ist mir oben kurz die Spucke weggeblieben. Es war stumpf, aber ich glaube, dass es ganz gut ausgegangen ist. Er hat echt gut reagiert."
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Schmitt analysiert: Die Lehren aus dem WM-Springen von der Großschanze

Quelle: Eurosport

Eisenbichler konnte dagegen bei Geiger mitjubeln. "Es freut mich, dass der Karl die Medaille gemacht hat, das ist das Wichtigste. Ich selbst bin aber gerade richtig bedient. Egal, morgen gehts weiter. Und wenn mir irgendetwas weh tut, bin ich am gefährlichsten."
Mit Geiger hat Eisenbichler bei der WM 2021 wie 2019 schon Gold im Mixed gewonnen. In den Teamwettkampf am Samstag geht das DSV-Quartett ebenfalls als Titelverteidiger.
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"Durchg'latscht!" Eisenbichler bringt sich um alle WM-Chancen

Quelle: Eurosport

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