Nordische Ski-WM 2025 - Österreicher um Stefan Kraft warten weiter auf einen WM-Titel: "Sind keine Maschinen"
Auch im Teamspringen holen die erfolgsverwöhnten Österreicher bei der Nordischen Ski-WM 2025 in Trondheim nicht den Titel. Dass es hinter Slowenien immerhin zu Platz zwei reicht, macht Daniel Tschofenig, Maximilian Ortner, Stefan Kraft und Jan Hörl dennoch stolz. "Silber muss man erst einmal gewinnen", meinte Kraft. Und sein Trainer sagte: "Die Jungs sind auch nur Menschen und keine Maschinen."
Highlights: Slowenien bezwingt Topfavorit Österreich
Quelle: Eurosport
Im diesjährigen Weltcup haben die Österreicher 14 von 26 Springen gewonnen und führen den Weltcup als Dreigestirn an. Bei der Nordischen Ski-WM 2024 sprangen für die ÖSV-Männer zwar in jedem Wettbewerb bislang eine Medaille, aber kein Weltmeistertitel heraus.
Nach Bronze für Jan Hörl von der Normalschanze und Bronze im Mixed (Hörl und Stefan Kraft) kamen Daniel Tschofenig, Maximilian Ortner, Kraft und Hörl im Teamspringen am Donnerstag auch "nur" auf den Silberrang - wie schon 2023 ging der Titel an Slowenien.
13,4 Punkte fehlten den erfolgsverwöhnten Österreichern, die den Nationencup mit über 3000 Punkten vor Norwegen anführen, zum WM-Sieg. Letztlich musste man sogar eher noch in den Rückspiegel schauen, denn die Norweger landeten nur 2,1 Punkte dahinter.
"Ich bin nicht enttäuscht - Silber muss man erst einmal gewinnen", sagte Kraft trotzig. So sah es auch Tschofenig. "Natürlich waren wir die Favoriten. Aber an einem Tag wie diesem muss man die Silberne mit Handkuss nehmen", meinte der Gesamtweltcupführende.
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Quelle: Eurosport
Kraft: "Slowenen haben sich in einen Rausch gesprungen"
Tschofenig, Ortner, Kraft und Hörl brachten mit ihren je zwei Sprüngen das Kunststück fertig, untereinander innerhalb von 9,3 Punkten zu bleiben - eine beeindruckende Konstanz, aber eben nicht Spitze wie beispielsweise der Slowene Anze Lanisek, der auf Tschofenigs 271,2 Zähler nochmal 20,4 draufsattelte.
"Die Slowenen haben sich heute in einen Rausch gesprungen", musste Routinier Kraft anerkennen. Der Wettkampf sei "leider nicht in unsere Richtung gekippt". Für seine insgesamt 15. WM-Medaille (dreimal Gold, sechsmal Silber, sechsmal Bronze) reichte es dennoch.
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Cheftrainer Andreas Widhölzl bilanzierte indes: "Ich bin auch mit Silber glücklich. Sie sind heute nicht so locker gewesen. Es hat sich der eine oder andere kleine Fehler eingeschlichen. Klar war das Ziel Gold, aber die Jungs sind auch nur Menschen und keine Maschinen."
Eine Chance bleibt den Österreichern noch: am Samstag im Einzelwettkampf von der Großschanze (15:45 Uhr bei Eurosport und discovery+).
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