DSV reist mit Mini-Aufgebot zum Weltcup nach Zakopane: Deutsche Adler ohne Hoffmann und Raimund
Update 08/01/2026 um 18:05 GMT+1 Uhr
Der Deutsche Ski-Verband (DSV) fährt mit einem Mini-Aufgebot ohne die Top-Springer Felix Hoffmann und Philipp Raimund zum Weltcup nach Zakopane. Hoffmann, der nach der Vierschanzentournee per MRT am Knie untersucht worden war, hat laut DSV "keine strukturellen Schäden" erlitten. Die Schmerzen, die bei dem 28-Jährigen im Laufe der Tournee aufgetreten waren, werden "von einer Reizung verursacht".
Eisenbichlers Tournee-Fazit: Das ist die große Überraschung
Quelle: Eurosport
"Diese Reizung wird nun in den kommenden Tagen konservativ und physiotherapeutisch behandelt. Zudem wird eine Belastung vermieden. Daher wird Felix auch nicht beim Weltcup in Zakopane an den Start gehen", teilte Bundestrainer Andreas Horngacher mit.
Neben Hoffmann wird auch Raimund in Polen nicht am Start sein. Der 25-Jährige kämpft mit einer Infektion, nachdem er schon "in Bischofshofen über Erkältungssymptome geklagt" hatte. Daher habe man in Abstimmung mit der medizinischen Abteilung beschlossen, dass Raimund pausieren werde.
In Zakopane wird der DSV damit nur durch die Routiniers Karl Geiger, Andreas Wellinger und Pius Paschke vertreten, da die Continental-Cup-Mannschaft aktuell in Japan weilt.
Große Hoffnungen setzt man in das Trio aber offenbar nicht. "Alle drei Athleten wollen die Wettkämpfe nutzen, um an ihrer Sprungtechnik zu arbeiten", ließ Horngacher wissen.
Geiger, Wellinger und Paschke mit Problemen
Sowohl Geiger als auch Wellinger und Paschke kämpfen seit Beginn der laufenden Saison mit großen Problemen. Geiger hatte es in keinem Springen der Vierschanzentournee auch nur in den zweiten Durchgang geschafft und war in Oberstdorf sogar in der Qualifikation gescheitert.
Auch Wellinger verpasste sämtliche Final-Runden der Tournee und musste einen 23. Rang in der Qualifikation von Bischofshofen bereits als Erfolg verbuchen.
Bei Paschke läuft es besser. Der 35-Jährige kommt zwar nicht an seine Leistungen aus dem vergangenen Winter heran, als er zeitweise sogar die Führung im Gesamtweltcup inne hatte, schaffte es im Gegensatz zu Geiger und Wellinger aber immerhin auf drei von vier Tournee-Schanzen ins Finale. Als 23. der Gesamtwertung lag er aber ebenfalls nicht in Schlagdistanz zu den Podest-Plätzen.
Im Gegensatz zu Geiger haben Paschke und Olympiasieger Wellinger die Norm für die Winterspiele im Februar bereits erfüllt und werden deshalb auf die folgende Reise nach Sapporo/Japan verzichten. Geiger hingegen muss im Kampf um die Olympia-Norm (einmal Top acht oder zweimal Top 15) jeden Weltcup mitnehmen.
Das Aufgebot der DSV-Männer in Zakopane:
- Karl Geiger
- Andreas Wellinger
- Pius Paschke
Das könnte Dich auch interessieren: Hannawald motzt über DSV-Adler: Keiner "brennt, vorwärtszukommen"
/origin-imgresizer.eurosport.com/2026/01/08/image-2d861673-b878-4b7d-9568-15fde546759f-85-2560-1440.png)
Freitag voller Olympia-Vorfreude: "Das wäre mega, mega cool"
Quelle: Eurosport
Ähnliche Themen
Werbung
Werbung