British Open 2026: Judd Trump verpasst Finale nach Niederlage gegen Jak Jones - Mark Selby erreicht Meilenstein
Von Tom Haferkorn
Update 06/09/2026 um 00:32 GMT+2 Uhr
Judd Trump hat das Finale der British Open verpasst. Die ehemalige Nummer eins der Welt verlor das Halbfinale nach einem starken Turnier überraschend 3:6 gegen Jak Jones. Im Endspiel muss der Waliser gegen Trumps' englischen Landsmann Mark Selby ran. "The Jester from Leicester" beendete den starken Lauf von Liam Highfield und erreichte dabei einen Meilenstein in seiner Karriere.
Trump mit ganz viel Gefühl: Engländer mit starker langen Roten
Quelle: Eurosport
Judd Trump gab in den vier Spielen bis ins Halbfinale zuvor lediglich drei Frames ab und besiegte unter anderem Zhao Xintong, die neue Nummer eins der Welt, deutlich 5:1.
Gegen Jak Jones erwischte "The Ace in the Pack" im Centaur in Cheltenham aber einen Fehlstart. Der Engländer lief schnell einem 0:2-Rückstand hinterher. Durch ein 77er-Break schnappte sich Trump seinen ersten Framegewinn und verkürzte.
Jones präsentierte sich gegen den Weltmeister von 2019 allerdings weiter stark. Durch eine 68 stellte der Waliser den alten Vorsprung wieder her. Auch von einer guten Phase Trumps, in der der Weltranglistenfünfte zum 3:3-Ausgleich kam, ließ sich Jones nicht beirren.
Durch zwei 50+Breaks (59, 52) ging er 5:3 in Führung und setzte Trump unter Druck. Dieser konnte nicht mehr kontern. Den neunten Frame, in dem beide Spieler einige Bälle liegen ließen, kam Jones am Ende nach über 43 Minuten und einem Fehler von Trump auf Grün mit 59:22 zum Sieg.
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Bitterer Fehler auf Grün: Trump scheitert an Jones
Quelle: Eurosport
Selby feiert Meilenstein mit Sieg über Highfield
Im Finale trifft Jones auf Mark Selby. "The Jester from Leicester" besiegte im Halbfinale Liam Highfield ebenfalls 6:3 und zog in sein 40. Endspiel bei einem Ranglistenturnier ein.
"Wenn ich daran denke, wie ich 1999 als 16-Jähriger angefangen habe - hätte mir damals jemand gesagt, dass ich es in 40 Ranglistenfinals schaffen würde, hätte ich gesagt: keine Chance! Ich wäre schon froh gewesen, wenn ich es in ein oder zwei geschafft hätte", sagte Selby im Anschluss.
Natürlich hoffe der Weltranglistenvierte am Sonntag (ab 14:00 Uhr live bei Eurosport und HBO Max) auf einen Sieg im Finale, "aber wenn nicht, werde ich es weiter versuchen und so weitermachen, wie ich in dieser Saison gespielt habe", erklärte der 43-Jährige.
"Es war mein bester Saisonstart aller Zeiten - ich habe vier Turniere bestritten und nur zwei Spiele verloren", fügte Selby an. Beim Shanghai Masters scheiterte er knapp in der ersten Runde, bei den Wuhan Open unterlag er Ronnie O'Sullivan im Viertelfinale. Bei den China Open gewann Selby den Titel.
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Selby zu stark: Jester from Leicester beendet Highfields Finaltraum
Quelle: Eurosport
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