Eurosport
Bulgaria Open: Allen lässt Gegnern keine Chance
Von
Publiziert 10/11/2015 um 14:45 GMT+1 Uhr
Mark Allen war der große Triumphator beim Bulgaria Open. Mit einem 4:0 im Finale sicherte er sich den Titel in Sofia und triumphierte zum insgesamt fünften Mal auf der European Tour. "Bei der kurzen Distanz musst Du einen guten Start erwischen, und das ist mir gelungen", analysierte er nach dem Sieg. Und diesen guten Start hatte er mit Breaks von 65 und 76 Punkten erwischt. Ryan Day sah kein Land.
Eurosport
Fotocredit: Eurosport
War Mark Allen in den ersten beiden Frames noch kaum zu stoppen, so erhielt Ryan Day in der Folgezeit wenigstens mehr Spielanteile. Zwar hatte Allen wieder eine 56 vorgelegt, doch Day schaffte den benötigten Snooker auf Blau.
Später ließ er dann aber Pink in einer Ecktasche klappern und Allen holte mit Pink das 3:0. Im vierten Frame zeigte der Nordire dann erste leichte Zeichen von Nervosität, sodass der Frame lange offen war. Aber er entschied das Duell auf Gelb für sich und räumte von Gelb bis Pink zum Sieg ab. Mit seinem Triumph in Sofia löste Allen gleichzeitig das letzte Ticket für das Champion of Champions in der nächsten Woche.
Dunn trotz Vorsprung machtlos
Schon im Halbfinale hatte Mark Allen bei seinem 4:0 über Mark Williams eine Gala abgeliefert. Williams warf am Ende im wahrsten Sinn des Wortes das Handtuch. Allen hatte ihm nicht den Hauch einer Chance gelassen und dank Breaks von 74, 62, 79 und 80 Punkten in weniger als 58 Minuten gewonnen.
Im Viertelfinale war Allen gegen Mike Dunn zwar mit 1:3 in Rückstand geraten, hatte dann aber zu seinem großen Lauf angesetzt und mit 4:3 gewonnen; auch Dunn gab später zu, dass er da machtlos war.
Day von Finaleinzug überrascht
Ryan Day hatte das Ticket für das Finale durch ein 4:2 über Sam Baird gewonnen. Zuvor hatte der Waliser seinen großen Moment, als er Mark Selby mit 4:0 schlug.
Nach dem Endspiel gab Day zu, dass er gar nicht damit gerechnet hatte, in Sofia das Finale zu erreichen: "Ich habe mir letzte Woche im Training das Queue beschädigt und es musste repariert werden." Von Unsicherheit war aber bei ihm in Sofia über weite Strecken keine Spur zu erkennen.
Ähnliche Themen
Werbung
Werbung