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Stuart Bingham wirft Ronnie O’Sullivan bei der Championship League raus

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Stuart Bingham

Fotocredit: Imago

VonRolf Kalb
10/06/2020 Am 06:48 | Update 10/06/2020 Am 06:48
@Rolf_Kalb

Ronnie O’Sullivan ist in der Zwischenrunde der Championship League gescheitert. Im entscheidenden Match unterlag er Stuart Bingham mit 0:3. Bingham wurde damit Gruppensieger und zog als erster in die Finalgruppe am Donnerstag ein. Dabei hatte er sein erstes Match des Tages gegen Sam Craigie mit 1:3 verloren. In den Gruppen zuvor war nie ein Spieler mit einer Niederlage weitergekommen.

Bei seiner Niederlage gegen Sam Craigie hatte Stuart Bingham viel zu viele leichte Fehler gemacht. Das änderte sich aber im zweiten Match, als er Harvey Chandler mit 3:0 schlug. Ronnie O’Sullivan war mit einem standesgemäßen 3:0 über Harvey Chandler gestartet; zwei Centuries hatte er dabei gespielt. In seinem Match gegen Sam Craigie übte O’Sullivan aber nicht mehr so viel Druck aus. Er profitierte davon, dass Craigie seine Chancen nicht konsequent genug nutzte. So kam der fünfmalige Weltmeister trotzdem zu einem 3:1-Sieg.

Im entscheidenden Duell um den Gruppensieg lieferte Stuart Bingham dann seine beste Leistung bei der Championship League ab. Ronnie O’Sullivan dagegen schaffte es wieder nicht, richtig Fahrt aufzunehmen. Dank einer 71 ging Bingham mit 1:0 in Führung. Den zweiten Frame hätte O’Sullivan gewinnen müssen; genügend Chancen hatte er, zumal Bingham 26 Foulpunkte abgab. Aber mit einer Clearance von 51 Punkten erhöhte der Masters-Champion auf 2:0. Den Gruppensieg machte er dann mit einer 75 zum 3:0 perfekt. Im abschließenden Match dieser Gruppe sicherte sich Sam Craigie noch durch ein 3:0 über Harvey Chandler den zweiten Platz in dieser Gruppe von O’Sullivan.

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Woollaston startet mit Niederlage

In der Gruppe D sicherte sich Ben Woollaston den Sieg, obwohl auch er mit einer Niederlage in den Tag gestartet war. Gegen Martin O’Donnell hatte er mit 1:3 verloren. O’Donnell schlug dann Liang Wenbo ebenfalls mit 3:1 und war so der Favorit auf den Gruppensieg. Doch Ben Woollaston brachte sich wieder ins Geschäft, als er Tom Ford mit 3:0 schlug. Mit Breaks von 134, 101 und 127 Punkten spielte Woollaston dabei drei Centuries in Folge; zuvor hatte er in der gesamten Saison nur insgesamt zwei dreistellige Serie geschafft.

Das indirekte Duell um den Gruppensieg lief dann parallel auf beiden Tischen. Martin O’Donnell hätte ein Remis gereicht, doch er verlor gegen Tom Ford mit 1:3. Auf dem anderen Tisch feierte Woollaston dagegen ein 3:0 über Liang Wenbo und ist damit am Donnerstag ebenfalls noch dabei. Die beiden anderen Teilnehmer der Finalgruppe werden am Mittwoch ermittelt.

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