China Open: Noppon Saengkham setzt Traumwoche fort - Thailänder schmeißt nach Trump und O'Sullivan auch Murphy raus

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Die Traumwoche von Noppon Saengkham bei den China Open in Taiyuan hat im Viertelfinale ihre Fortsetzung gefunden. Der Thailänder, der in der ersten Runde die Nummer eins der Welt, Judd Trump, und im Achtelfinale Rekordweltmeister Ronnie O'Sullivan aus dem Turnier geschmissen hat, schickte nun auch Shaun Murphy nach Hause. Im Halbfinale will er seinen Lauf gegen Zhou Yuelong fortsetzen.

Murphy kann nur zuschauen: Saengkham schmeißt Magician raus

Quelle: Eurosport

Ein 6:3 gegen Judd Trump, ein 6:4 gegen Ronnie O'Sullivan und nun ein 6:4 gegen Shaun Murphy: Noppon Saengkham hat bei den China Open drei Spieler mit insgesamt 85 Ranglistentiteln geschlagen - davon neun Weltmeisterschaften.
Viel schwieriger hätte der Weg für den Thailänder, der aktuell auf Platz 45 der Weltrangliste rangiert, in sein siebtes Halbfinale bei der Tour nicht sein können.
Gegen Murphy bestätigte Saengkham seine starke Form. Nachdem der Engländer mit 2:1 in Führung ging, fand Saengkham, der erst durch zwei Siege in der Qualifikation seine Teilnahme in Taiyuan erspielte, so langsam seinen Rhythmus. Den umkämpften vierten Frame gewann der 34-Jährige und ließ danach eine 58er-Serie zur Führung folgen.
Prinzipiell entschied Saengkham alle knappen Frames im Viertelfinale für sich, sodass er nach acht Frames mit 5:3 in Front lag. Nach einem Fehler vom Weltranglisten-45. auf eine leichte Rote verkürzte Murphy nochmals. Es sollte ihm allerdings nicht helfen - Saengkham nutzte einen Fehler vom "Magician" im Safetyspiel und zog ins Halbfinale ein.
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Noppon Saengkham schmeißt bei den China Open auch Shaun Murphy raus

Fotocredit: Getty Images

Saengkham beruhigt sich auf Toilette

"Ich habe heute sehr gut gespielt, ich bin so glücklich", sagte Saengkham nach seinem Sieg. "Beim Stand von 5:3 hatte ich eine gute Chance zu gewinnen, habe aber den roten Ball verfehlt."
Danach habe er versucht, sich auf der Toilette zu beruhigen und zu sich zu finden. "Ich habe mir einfach gesagt: 'Ich bin immer noch dabei, los geht’s!' Dann bin ich zurückgekommen und habe den letzten Frame gewonnen", freute sich der Thailänder, der in Taiyuan der Dritte seines Landes sein kann, der einen Ranglistentitel gewinnt. Zuvor war dies nur James Wattana und Thepchaiya Un-Nooh vergönnt.

Saengkham träumt vom Titel

Nach dem Halbfinaleinzug hat Saengkham den Titel definitiv vor Augen: "Das ist die wichtigste Woche meines Snooker-Lebens, und hoffentlich kann ich noch zwei weitere Spiele durchhalten. Auch morgen wird es wieder Druck geben, aber ich glaube, ich kann ihn bewältigen, das Spiel genießen und ruhig bleiben", so der 32-Jährige.
Im Semifinale geht es für den Thailänder gegen einen weiteren Qualifikanten. Saengkham trifft am Samstag (live bei Eurosport und HBO Max) auf den Chinesen Zhou Yuelong, der David Gilbert 6:5 besiegte.
Das andere Halbfinale ist noch offen. Um die zwei Plätze kämpfen Mark Selby gegen Neil Robertson und Zhang Anda gegen Stuart Bingham.
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Folgenreicher Fehler: O'Sullivan verspielt Ausgleich und scheitert

Quelle: Eurosport


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