English Open: Tag der Favoriten in Manchester und Alfie Burden macht ein Maximum

Alfie Burden hat am zweiten Tag der English Open in Manchester mit seinem Maximum-Break für das Highlight gesorgt. Trotzdem verlor er das Match gegen Daniel Wells noch mit 3:4. Die 147 hatte Burden im sechsten Frame zum 3:3 geschafft. Es war sein erstes Maximum und gleichzeitig das 100. Century seiner Karriere. Den Entscheidungsframe dominierte dann aber Daniel Wells deutlich.

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Ansonsten wurde der Dienstag durch die Favoriten dominiert. Judd Trump war mit seinem Spiel zwar nicht ganz zufrieden, schlug Ken Doherty aber sicher mit 4:1. Während die ersten vier Frames durch höhere Breaks entschieden wurden, war der fünfte Frame umkämpft. Trump brauchte schon Snooker, doch er holte die Foulpunkte und machte auf Schwarz den Sieg perfekt.
Hamza Akbar holte dank einer 92 zwar den ersten Frame gegen Neil Robertson, doch dann gewann der Australier vier Frames in Folge mit Breaks von 139, 82 und 71 Punkten. Mark Selby setzte sich gegen Gary Wilson sogar mit 4:0 durch. Die ersten beiden Frames dominierte der Weltmeister klar. Danach hatte Wilson zwar deutlich mehr Chancen, doch er wusste sie nicht konsequent zu nutzen. Selby gewann den dritten Frame auf Schwarz und den vierten auf Pink.

O’Sullivan im Schnelldurchgang

Ronnie O’Sullivan brauchte nicht einmal 43 Minuten, um Jimmy Robertson mit 4:0 zu schlagen. "Ich wollte ihm von Anfang an nicht zuviel Tischzeit gönnen, weil er sonst Selbstvertrauen aufbaut", verriet O’Sullivan nach dem Match. Das Konzept ging auf. Mit einer sehr schnellen 97 ging er mit 1:0 in Führung und ließ auch sofort eine 54 folgen. In der Folgezeit baute der fünfmalige Weltmeister zwar auch ein paar Fehler ein, aber auf seine Breaks von 63 und 66 Punkten fand Robertson keine Antwort.
Gegen einen Chen Zhe mit hoher Fehlerquote hatte auch Shaun Murphy keine Mühe, sich mit 4:0 durchzusetzen. Mit einer 108 hatte der Magier gewonnen und spielte auch noch Breaks von 51 und 79 Punkten.
Für das größte Feuerwerk des Tages sorgten Michael Holt und Xiao Guodong. Holt spielte zwar eine 105, doch mit Breaks von 135, 102 und 98 Punkten gewann Xiao mit 4:1. Gut aufgelegt zeigte sich auch Mark Allen gegen Jamie Curtis-Barrett. Die ersten beiden Frames hatten sich die beiden geteilt, doch dann stürmte der Nordire mit Breaks von 132, 86 und 94 Punkten zum 4:1-Sieg.
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