Snooker - English Open: Judd Trump entzaubert John Higgins erneut

Judd Trump gegen Barry Hawkins und Stuart Bingham gegen Liang Wenbo sind die Halbfinalpaarungen bei den English Open in Manchester. Trump entzauberte John Higgins zum zweiten Mal in acht Tagen und gewann mit 5:1. Hawkins schlug Ricky Walden mit 5:2, Bingham stoppte Chris Wakelin mit 5:0 und Liang biss sich gegen Anthony Hamilton mit 5:2 durch.

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Fotocredit: Eurosport

Während Judd Trump sich gegenüber den ersten Runden in Manchester erneut deutlich steigerte, hatte John Higgins einen rabenschwarzen Tag erwischt. Mit zunehmender Spielzeit gelang ihm immer weniger. Auffallend war, dass nicht nur das Lohspiel nicht passte, sondern auch die Safeties zu schwach waren. Im ersten Frame gab Trump mit einer 120 die Marschrichtung vor. Unter anderem mit einer 48 schaffte Higgins dann zwar den Ausgleich, aber damit hatte er auch schon sein Pulver verschossen.

Bei Higgins ist der Wurm drin

Ganze 32 Punkte sollte er in den nächsten vier Frames nur noch holen. Im dritten Frame ging Trump sogar auf Maximum-Kurs, verschoss aber die 13. Rote. Nach der 96 spielte er aber noch Breaks von 66 und 62 Punkten, bevor er den Sieg im sechsten Frame mit kleineren Breaks perfekt machte. Schon in Bukarest vor einer guten Woche hatte Trump Higgins mit 4:0 geschlagen.
Das Duell zwischen Barry Hawkins und Ricky Walden verlief in der ersten Hälfte noch auf Augenhöhe. Trotzdem war auch da Walden mit dem 2:2 zur Pause gut bedient. Nach Wiederbeginn steigerte sich Hawkins dann aber. Nun ging er die Bälle mit Selbstbewusstsein an und holte mit Breaks von 91, 37, 49 und 69 Punkten drei Frames in Folge.

Bingham beendet Wakelins Traumwoche

Stuart Bingham beendete die märchenhafte Woche von Chris Wakelin, der Ronnie O’Sullivan und Anthony McGill ausgeschaltet hatte, sehr deutlich. Er ließ Wakelin nie in sein Spiel finden und hielt den Druck auf den zunehmend nervöser werden Außenseiter aufrecht. Wakelin schaffte so keine Breaks. Mit Serien von 54 und 61 Punkten hatte Bingham die ersten beiden Frames gewonnen und dominierte dann auch mit seinem Matchplay, bevor er im letzten Frame mit einer 116 noch einmal glänzte.
Liang Wenbo bewies gegen Anthony Hamilton viel Geduld. Im zweiten Frame hatte der Engländer zwar mit einer 97 ausgeglichen, doch im Black Ball Game im dritten Frame holte sich Liang die Führung zurück. Im siebten Frame stieg Liang mit einem Double in ein Break von 58 Punkten ein. Die drei Snooker, die er brauchte, schaffte Hamilton dann nicht mehr.
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