German Masters: Mark King schaltet Ronnie O’Sullivan in Berlin aus

Für Ronnie O’Sullivan war das German Masters in Berlin schnell beendet: Trotz 4:1-Führung unterlag er im Berliner Tempodrom Mark King mit 4:5. Dabei hatte der Masters-Champion das Match fest im Griff, als er dank Top-Breaks von 74, 69 und 81 Punkten bis auf einen Frame an den Sieg herangekommen war. Aber King ließ sich nicht abschütteln.

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Mit einer 93 leitete Mark King die Wende ein und ließ eine 77 zum 3:4 folgen. Im achten Frame brauchte der Sieger des Northern Ireland Open dann zwar mehrere Chancen, doch Ronnie O’Sullivan nutzte seine Möglichkeiten nicht. Im Entscheidungsframe vergaben dann beide eine Vielzahl an Chancen. Die Entscheidung fiel erst, als O’Sullivan seinem Kontrahenten die letzte Rote stellte. Es war das zweite Mal, dass King in Deutschland auf O’Sullivan traf, und wie schon 1995 in Frankfurt setzte er sich erneut durch. Im Achtelfinale trifft King nun auf Tom Ford, der sein 5:2 über Peter Ebdon mit einem Maximum-Break krönte.
Keine Mühe hatte Martin Gould. Der Titelverteidiger zeigte an der Stätte seines größten Triumphes eine starke Leistung und ließ dem überforderten Jamie Jones keine Chance. In weniger als 80 Minuten setzte sich Gould mit 5:0 durch. Eine 126 war dabei der Höhepunkt. Jimmy White dagegen nutzte eine Führung nicht zum Sieg. Nur einen Tag, nachdem seine Wohnung ausgebrannt war, unterlag er Robin Hull mit 4:5. Hull trifft nun auf Ryan Day, der Mark Allen mit 5:1 sicher in Griff hatte.
Sicher im Griff hatte auch Ali Carter Stephen Maguire. Mit 5:1 erreichte der Captain das Achtelfinale in Berlin. Sein Gegner dort wird Zhao Xintong sein, der bei seinem 5:0 mit Akani Songsermsawad kurzen Prozess machte.
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