Tempodrom-Fluch gebrochen: Williams gewinnt wieder in Berlin

Mark Williams hat zum zweiten Mal nach 2011 das German Masters in Berlin gewonnen. Der Waliser schlug im Finale Graeme Dott klar mit 9:1. Damit ist Williams der erste Spieler, der sich zwei Mal im Tempodrom durchsetzte. Er dominierte das Finale vom ersten Ball an und ließ Dott nie eine Chance. Schon nach der ersten Session führte Williams mit 7:1 und zog das am Abend durch.

Eurosport

Fotocredit: Eurosport

Noch vor einem knappen Jahr sprach Mark Williams von Rücktritt, aber die Situation hat sich seitdem komplett verändert:
Nach dem Northern Ireland Open gewann er nun in Berlin seinen zweiten Saisontitel. In der Weltrangliste bringt ihn das auf den siebten Platz vor. Mit einer 79 war Williams in die Finale gestartet. Im zweiten Frame half ihm dann auch ein Fluke in bei einem wichtigen Ball. Graeme Dott fand ins Match, als er im dritten Durchgang nach 0:56 noch mit einer 64er-Clearance das 1:2 schaffte.
Aber Williams übernahm sofort wieder die Chefrolle, als er auf Schwarz das 3:1 machte. Dann zog der Waliser auf 6:1 davon und beendete die erste Session mit einer 110 zum 7:1. Damit war die Vorentscheidung gefallen.

Dott kommt nicht mehr zurück

Am Abend versuchte Graeme Dott zwar noch, mit aggressiven Einsteigern eine Wende einzuleiten, aber Mark Williams erhöhte dank einer 66 auf 8:1. Damit war sogar der Widerstand des Schotten gebrochen. Im zehnten Frame spiele Williams seine Erfahrung aus, ging keine Risiken mehr ein und wartete ruhig und gelassen auf seine Chancen.
Trotz der klaren Final-Niederlage gewann Graeme Dott den Tagen in Berlin Positives ab:
In der Weltrangliste kletterte er auf Platz 23 und meldet sich damit nach langer Durststrecke in der Weltspitze zurück; sein letztes Finale hatte er bei der WM 2010 gespielt.
Und zu kurzen Abendsession entschuldigte er sich bei den Fans im Tempodrom:
Mehr als 3 Mio. Sportfans nutzen bereits die App
Bleiben Sie auf dem Laufenden mit den aktuellsten News und Live-Ergebnissen
Download
Diesen Artikel teilen
Werbung
Werbung