Ding begann gegen Dale mit einer 104 und dominierte auch den zweiten Frame klar. Mit einer 101, seinem zweiten Century, baute er seine Führung auf 3:0 aus. Nach weiteren Breaks von 57 und 66 Punkten war der Arbeitstag für Ding beendet. Nur 64 Minuten hatte das Match gedauert.
Trump war auch am zweiten Tag des German Masters noch seine lange Pause nach seiner Corona-Infektion anzumerken. Er lochte zwar gut, aber seine Schwächen bei der Spielballkontrolle führten dazu, dass er nicht wie gewohnt hohe Breaks spielte.
Perry ging dreimal in Führung, aber dreimal schaffte Trump den sofortigen Ausgleich. Im siebten Frame holte sich der Titelverteidiger dann erstmals die Führung. Perry jedoch hatte eine gute Chance, einen Decider zu erzwingen. Er hatte im achten Frame eine 54 vorgelegt und verschoss später sogar einen Frameball. Mit einer nervenstarken Clearance von 58 Punkten machte Trump auf Schwarz den Sieg perfekt.
German Masters
Trump startet nach Corona-Pause mit Sieg
27/01/2021 AM 21:55

Perry verschießt Frameball: Trump bestraft das gnadenlos

German Masters: Lisowski schaltet Brecel aus

Jack Lisowski erreichte das Viertelfinale durch ein 5:2 über Luca Brecel. Dank eines 59er-Breaks, bei dem er komplett auf Pink und Schwarz verzichten musste, hatte Lisowski den ersten Frame gewonnen. In den nächsten beiden Frames führte dann jeweils Brecel, doch bei den Schlüsselbällen machte er entscheidende Fehler und ermöglichte seinem Gegner so das 3:0. Zwar verkürzte der Belgier noch vor der Pause auf Pink, doch nach Wiederbeginn machte Lisowski sofort das 4:1.
Brecel rettete sich dann zumindest in den siebten Frame, nachdem Lisowski im sechsten Durchgang die dünne letzte Rote auf die Mitte verschossen hatte. Der Belgier hatte auch im siebten Frame die erste Chance, doch nach nur 14 Punkten verschoss er eine Rote. Die 67 Punkte, die Lisowski aus dieser Chance machte, reichten dann zum Sieg.
Joe O’Connor setzte sich mit 5:0 gegen Fergal O’Brien durch. O’Connor steht damit zum zweiten Mal in seiner Karriere im Viertelfinale eines Ranglisten-Turniers. Dort trifft er auf Tom Ford, der bei seinem 5:2 über Stuart Carrington eine 124 spielte. Barry Hawkins spielte bei seinem 5:2 über Jak Jones ein Top-Break von 133 Punkten.
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