German Masters: Kyren Wilson gewinnt dramatisches Finale gege Barry Hawkins in Berlin - Entscheidung im Decider
Update 03/02/2025 um 08:44 GMT+1 Uhr
Kyren Wilson und Barry Hawkins haben sich am Sonntagabend in Berlin ein dramatisches Finale beim German Masters geliefert - mit dem besseren Ende für Wilson, der sich den Titel zum zweiten Mal in seiner Karriere sicherte. Erst im entscheidenden Frame konnte sich der amtierende Weltmeister durchsetzen und dank seines 10:9-Siegs eine für ihn ganz besondere Trophäe im Tempodrom in die Luft strecken.
Lange Rote zur Entscheidung: Wilson sichert sich nach Krimi den Titel
Quelle: Eurosport
Das Endspiel begann ausgeglichen und die beiden lieferten sich ein enges Match, das zum ersten Intervall mit 4:4 völlig offen war. Im neunten Frame duellierten sich die beiden Engländer im Spiel auf die Roten und vergaben einfache Gelegenheiten, den entscheidenden Schritt Richtung Framegewinn und Führung zu machen.
Doch nach einem leichten Fehler von Wilson bekam Hawkins die Chance auf ein hohes Break und nutzte diese. Mit einem Century ging er mit 5:4 in Führung.
Nach der Pause glich Wilson sofort aus, und das Duell blieb hart umkämpft. Trotz Schwierigkeiten mit der Pomeranze seines Queues spielte er im nächsten Frame eine starke 93er-Serie und holte sich die Führung zurück.
Im zwölften Frame zeigte der 33-Jährige jedoch Nerven, als er eine pinke Kugel nicht ideal traf, was Hawkins nutzte, um erneut auszugleichen.
Enges Kopf-an-Kopf-Duell
Wilson antwortete im 13. Frame mit seinem zweiten Century Break und übernahm abermals die Führung, doch Hawkins ließ nicht nach und konterte postwendend mit seinem eigenen zweiten Century zum 7:7.
Das Kopf-an-Kopf-Rennen ging weiter: Hawkins spielte ein beeindruckendes 61er-Break zum 8:8, aber auch diesmal hatte Wilson eine passende Antwort parat. Mit einer präzisen Vier-Banden-Roten setzte der Engländer ein Zeichen und brachte sich erneut in Führung.
Hawkins ließ sich jedoch nicht abschütteln und erzwang den Decider im Finale des German Masters. Eine Premiere: Noch nie zuvor ging ein Finale in Berlin über die volle Distanz.
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"Einer der Bälle des Turniers!" Wilson glänzt nach Hawkins-Patzer
Quelle: Eurosport
Fehler bei Safety entscheidet Match
Der Schlüsselmoment des Finalframes kam, als Hawkins bei einer Safety eine Rote zu dick traf, wodurch die Weiße in den Pulk der anderen Roten krachte und diesen öffnete.
Obwohl das Bild nicht einfach aussah, gelang dem Weltranglistenzweiten Wilson ein 59er-Break, das ihm schließlich den Titel mit 10:9 sicherte.
Wilson: "ein wirklich dramatisches Finale!"
Nach dem Sieg zollte Wilson sowohl seinem Gegner als auch seinem ehemaligen Manager Brandon Parker Respekt: "Ich finde, wir hätten beide besser spielen können, aber es war ein wirklich dramatisches Finale. Es hatte alles - ein paar Fehler, aber auch einige großartige Breaks."
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"Ein passendes Ergebnis": Wilson spricht über besondere Trophäe
Quelle: Eurosport
Wilson erinnerte auch an die besondere Bedeutung der Trophäe: "Ich habe es zu Beginn der Woche schon gesagt: Die Trophäe ist nach unserem früheren Manager Brandon Parker benannt. Egal, wer heute gewonnen hätte, es wäre ein passendes Ergebnis gewesen, denn er hat mit uns beiden gearbeitet. Ich bin wirklich froh, dass ich den Titel gewonnen habe, jetzt, wo sein Name darauf steht."
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Was für ein Empfang! Wilsons Walk-On bringt Berliner Fans in Stimmung
Quelle: Eurosport
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