Ronnie O'Sullivan scheitert beim German Masters in Berlin - Zhang Anda erzielt Maximum Break und baut Rekord aus
Update 29/01/2026 um 16:34 GMT+1 Uhr
Judd Trump hat beim German Masters mit 5:0 gegen Ryan Day seine Topform unterstrichen. Für einen historischen Moment sorgte Zhang Anda, der mit einem perfekten 147er-Break das Publikum begeisterte und einen neuen Saisonrekord setzte. Auch Neil Robertson, Mark Allen und Mark Williams zogen in die dritte Runde ein. Am Abend scheiterte überraschend Ronnie O'Sullivan.
Perfekter Auftakt: Zhang schreibt mit Maximum-Break Geschichte
Quelle: Eurosport
Judd Trump hat in der zweiten Runde des German Masters einmal mehr unterstrichen, warum er zu den besten Spielern der Gegenwart zählt. Der dreimalige Turniersieger fegte Ryan Day in der Morgensession mit einem makellosen 5:0 vom Tisch und blieb auch in seinem zweiten Match beim diesjährigen Turnier ohne Frameverlust.
Mit zwei Auftakt-Centuries von jeweils 102 Punkten setzte "The Ace" früh ein klares Zeichen und ließ dem Waliser von Beginn an kaum eine Chance.
Bereits im ersten Frame demonstrierte Trump seine Klasse mit einem kontrollierten Break, bei dem er mit starkem Positionsspiel auf die Farben glänzte. Auch im zweiten Durchgang war Day chancenlos, als Trump erneut die 100-Punkte-Marke knackte.
Der dritte Frame entwickelte sich zum Wendepunkt: Day hatte mehrfach Möglichkeiten, ließ jedoch entscheidende Bälle liegen. Trump nutzte die Fehler und entschied den Durchgang auf Pink. Spätestens mit einer 65 im vierten Frame war die Vorentscheidung gefallen. Nach der Pause setzte der Engländer mit einem 127er-Break den Schlusspunkt und buchte souverän sein Ticket fürs Achtelfinale.
Zhang Anda zaubert 147er-Maximum auf den Tisch
Nicht weniger beeindruckend verlief die Partie zwischen Barry Hawkins und Zhang Anda. Der Chinese sorgte gleich im ersten Frame für einen der Höhepunkte des Turniers, als er mit einem perfekten 147er-Break Geschichte schrieb.
Es war das fünfte Maximum seiner Karriere, das 239. offizielle in der Profi-Historie und bereits das 22. der laufenden Saison - neuer Rekord. Zhang ist damit der fünfte Spieler, dem im Berliner Tempodrom ein Maximum gelang. Die perfekte Serie bringt Zhang in Reichweite der 5.000 Pfund Preisgeld für das höchste Break des Turniers. Auch im weiteren Verlauf blieb er spielbestimmend und setzte sich mit mehreren hohen Breaks 5:2 durch.
Robertson dominiert gegen Junxu
Einen deutlichen Dämpfer musste Pang Junxu gegen Neil Robertson hinnehmen. Der Australier präsentierte sich in starker Form und setzte sich mit 5:2 durch.
Mit mehreren Centuries, darunter Breaks von 108 und 130 Punkten, dominierte er die Partie. Besonders nach der Pause kontrollierte Robertson das Spielgeschehen mit präzisem Positionsspiel und großer Treffsicherheit.
Allen und Robertson setzen sich im Tempodrom durch
Mark Allen behauptete sich derweil mit 5:3 gegen Gao Yang in einem wechselhaften Match. Nach einem frühen 118er-Break übernahm der Chinese zunächst die Kontrolle. Allen übernahm zunehmend die Kontrolle, ließ seinen Gegner jedoch zwischenzeitlich wieder herankommen, ehe er sich dank seiner Erfahrung und eines starken Schlussspurts durchsetzte.
Ähnlich spannend verlief das Duell zwischen Mark Williams und Jimmy Robertson, das der Robertson mit 5:3 für sich entschied. Beide Akteure glänzten mit hohen Breaks, ehe der Engländer mit cleverem Safety-Spiel und einem 101er-Century im letzten Frame den Ausschlag gab.
O’Sullivan und Selby in Berlin am Abend gefordert
In der Nachmittagssession setzte sich Si Jiahui in einem dramatischen Decider mit 5:4 gegen David Gilbert durch, während John Higgins nach zwischenzeitlichen Schwierigkeiten Zhou Yuelong mit 5:3 bezwang.
Auch die Abendsession hielt hochklassiges Snooker bereit. Für eine der größten Überraschungen des Tages sorgte Ali Carter, der Ronnie O’Sullivan mit 5:3 bezwang. Carter eröffnete gegen "The Rocket" mit einem 134er-Break und nutzte seine Chancen konsequent. Damit verabschiedete sich einer der Topfavoriten früh aus dem Turnier. Mark Selby musste ebenfalls bereits in der zweiten Runde in einem knappen Match gegen Xu Si die Segel streichen. Der Chinese setzte sich schlussendlich im Decider durch.
Tom Ford setzte sich ebenfalls mit 5:3 gegen Weltmeister Zhao Xintong durch und schaltete damit einen der prominentesten Namen im Feld aus. Ford steigerte sich im Laufe des Matches und erkämpfte sich mit starken Breaks zunehmend die Kontrolle. Stuart Bingham ließ beim 5:2 gegen Scott Donaldson nichts anbrennen und glänzte unter anderem mit Serien von 104 und 121 Punkten.
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Ronnie ist back: O'Sullivan mit Clearance zum Framegewinn
Quelle: Eurosport
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