Wuhan Open 2026: Favoritensterben in der Qualifikation geht weiter - Nach Brecel erwischt es auch Lisowski und Anda

Das Favoritensterben in der Qualifikation der Wuhan Open setzt sich fort. Nach dem Aus des Weltmeisters von 2023 Luca Brecel hat es auch am Mittwoch mehrere große Namen erwischt. Am Donnerstagvormittag erwischte es die Engländer Jack Lisowski (17.) und Stuart Bingham (21.) sowie den Chinesen Zhang Anda (20.), die in der Weltrangliste alle unter den besten 25 Spielern geführt werden.

Jack Lisowksi hat in der Qualifikation der Wuhan Open eine herbe Pleite hinnehmen müssen

Fotocredit: Getty Images

Besonders hart erwischte es dabei Lisowski, der sich auch im zweiten Turnier der neuen Saison noch überhaupt nicht in Form präsentierte. Der 34-Jährige kassierte gegen den Chinesen Yao Pengcheng eine heftige 0:5-Klatsche, wobei Pengcheng allerdings auch mit einem starken Auftritt glänzen konnte und in jedem der fünf Frames ein Break von 50 oder mehr Punkten spielte und sogar zwei Century Breaks einstreute (108, 106).
Kaum besser machte es Lisowskis Landsmann Bingham, der gegen die Nummer 45 der Welt, Daniel Wells, mit 1:5 seine Koffer packen musste. Wells hatte auch dank mehrerer hoher Breaks (51, 65, 117) schnell auf 4:0 abgesetzt, bevor Bingham im fünften Frame über ein 64er-Break den Fuß in die Tür brachte und auf 1:4 verkürzte.
Jegliche Comeback-Hoffnungen des 50-Jährigen fanden jedoch ein schnelles Ende, weil der Waliser Wells im nächsten Frame mit 66:6 den Sack zumachte und den Sprung ins Hauptfeld von Wuhan schaffte.
Die beste Figur unter den top-gesetzten Spieler in der Qualifikation machte noch der Chinese Anda, der sich gegen den Engländer Steven Hallworth erst im Decider 4:5 geschlagen geben musste. Hallworth hatte mit einem Century Break (100) im ersten Frame gut losgelegt, doch Anda konterte und gewann die nächsten drei Frames.

Hallworth gewinnt engen Decider gegen Anda

Hallworth antwortete seinerseits mit einem Lauf über drei Frames und ging erneut mit 4:3 in Führung. Wieder fand Anda eine Antwort und spielte im achten Frame ein Century Break über 101 Punkte, um den Decider zu erzwingen. Dort lieferte sich das Duo einen echten Krimi, den Hallworth letztlich denkbar knapp mit 68:66 für sich entschied.
Der Belgier Brecel war bereits am Montag gegen Hallworth gescheitert und hatte dabei eine 1:5-Niederlage gegen den Weltranglisten-74. hinnehmen müssen.
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Quelle: Eurosport


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