German Masters: Judd Trump zieht souverän ins Endspiel in Berlin ein - Shaun Murphy zerlegt auch Neil Robertson
Publiziert 01/02/2026 um 00:57 GMT+1 Uhr
Judd Trump ist ins Finale des German Masters in Berlin eingezogen. Im Tempodrom gewann der Engländer gegen seinen Landsmann Ali Carter mit 6:2. Ein 4:0-Start war der Schlüssel zum Sieg des Weltranglistenersten. Im Finale trifft Trump auf Shaun Murphy, der sich auch im Halbfinale gegen Neil Robertson in einer bestechenden Form präsentierte. "The Magican" besiegte den Australier deutlich 6:1.
Ab ins Finale: Trump lässt Carter keine Chance
Quelle: Eurosport
Judd Trump hat das Finale beim German Masters in Berlin erreicht. Auch gegen Ali Carter zeigte sich "The Ace in the Pack" wie schon im gesamten Turnierverlauf sehr souverän.
Der Weltranglistenerste ging mit 4:0 in Führung. Ohne wirklich Glanz zu versprühen, erspielte sich Trump so einen komfortablen Vorsprung. Sein höchstes Break dabei war 85. So viele Punkte hatte Carter mit insgesamt 76 Zählen in den vier Durchgängen nicht.
Dann fing der Engländer allerdings an, sich gegen Trump zu wehren. Dank zwei 50+ Breaks (58/64) kam Carter auf 2:4 ran. Das ließ Trump allerdings nicht wackeln.
Die nächsten beiden Frames holte sich der 36-Jährige und sicherte sich den Sieg und den Finaleinzug. Im Endspiel trifft Trump auf Shaun Murphy, der sich in bestechenden Form präsentierte.
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Gelächter in Berlin: Trump legt Pink vor, Carter darf nicht potten
Quelle: Eurosport
Murphy zerlegt auch Robertson
"The Magican" zog zuvor dank eines überzeugenden 6:1-Erfolgs gegen Neil Robertson ins Finale ein. Murphy hatte nach vier Frames bereits drei Centuries auf dem Konto und führte 3:1. In der Folge gewann der Engländer auch die weiteren drei Durchgänge und fordert am Sonntag (ab 14:00 Uhr live bei Eurosport und HBO Max) nun Trump.
Nach dem Sieg zeigte sich Murphy sehr zufrieden mit seiner Form: "Während eines Großteils des Spiels war ich nah an meiner Bestform. Ich hatte im richtigen Moment etwas Glück, und das hilft immer. Ich freue mich sehr über den Sieg", sagte der 43-Jährige.
Seinen Gegner lobte Murphy in höchsten Tönen: "Ich denke, wenn man gegen eine der Legenden des Spiels antritt, zu denen für mich Neil gehört, ist die Sache ganz klar. Man weiß, dass man sein Bestes geben muss."
Auch für die Zuschauer hatte der Weltranglistensiebte nur Liebe übrig: "Das Publikum war so herzlich zu mir. Die Fans hier sind außergewöhnlich und machen die Veranstaltung zu etwas Besonderem. Der eine Tisch, der hier aufgestellt ist, sorgt für so viel Begeisterung", schwärmte Murphy.
Murphy denkt an verstorbenen Parker
Nun will der Weltmeister 2005 auch die Brandon-Parker-Trophy, die er noch nie gewinnen konnte. Für Murphy bedeutet die Trophäe, die dem verstorbenen Promoter und engen Freund von ihm gewidmet wurde, viel.
"Ich werde immer emotional, wenn ich an Brandon denke, daher ändert die Tatsache, dass ich da draußen spiele, nichts daran. Vielleicht hilft es mir sogar, ein wenig abzulenken", erklärte Murphy und fügte an: "Das würde mir so viel bedeuten, wahrscheinlich mehr als jedem anderen Spieler auf der Tour."
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Pott des Spiels: Murphy zaubert gegen Robertson
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