German Masters 2026: Kyren Wilson siegt souverän beim Auftakt in Berlin - Shaun Murphy überzeugt gegen Zak Surety
Update 27/01/2026 um 08:11 GMT+1 Uhr
Mit vier hochklassigen Duellen startete das German Masters 2026 am Montag im Berliner Tempodrom in die erste Runde. Vor ausverkauften Rängen präsentierte sich Titelverteidiger Kyren Wilson in bestechender Form und setzte ein frühes Ausrufezeichen. Auch Shaun Murphy, Mark Allen und Barry Hawkins zogen in die nächste Runde ein. Mark Williams gewann in der Abendsession ebenfalls.
Lam räumt ab: Mutiges Angriffsspiel gegen Williams wird belohnt
Quelle: Eurosport
Der frischgebackene Masters-Sieger dominierte Robert Milkins beim 5:1 von Beginn an. Mit Breaks von 79, 75 und 93 Punkten erspielte sich Wilson schnell eine 3:0-Führung, ehe er im vierten Frame mit einem starken 119er-Century seine Überlegenheit untermauerte.
Zwar verpasste er wegen eines 47er-Breaks von Milkins zunächst den perfekten Durchmarsch, blieb aber ruhig und machte den Sieg wenig später klar. Mit kontrolliertem Breakbuilding durch präzises Stellungsspiel unterstrich der "Warrior" seine Ambitionen auf eine erfolgreiche Titelverteidigung.
Ebenfalls überzeugend präsentierte sich Shaun Murphy. Beim 5:2 gegen Zak Surety setzte "The Magician" früh Akzente und gewann den Auftakt mit einer 76. Zwar konterte Surety im zweiten Frame mit einem 89er-Break, doch Murphy übernahm anschließend die Kontrolle.
Höhepunkt war ein brillantes 133er-Century im vierten Durchgang, das dem Match die entscheidende Richtung gab. Mit weiteren hohen Serien, darunter einem 104er-Century im letzten Frame, hielt Murphy seinen Gegner stets auf Distanz.
Hawkins dreht Match mit Century-Show gegen Davis
Deutlich umkämpfter verlief das Duell zwischen Mark Allen und Oliver Lines. Der Nordire startete mit Breaks von 76, 74 und 99 Punkten, musste sich aber gegen den Kampfgeist von Lines behaupten, der mehrfach verkürzte. In der entscheidenden Phase behielt Allen die Nerven und setzte den Schlusspunkt zum 5:3.
Barry Hawkins komplettierte das erfolgreiche Quartett der Nachmittagssession. Nach frühem Rückstand gegen Mark Davis drehte der "Hawk" die Partie eindrucksvoll. Ein herausragendes 141er-Break sowie ein 115er-Century brachten Hawkins die Führung. Zwar meldete sich Davis noch einmal zurück, doch mit 82 im sechsten und 65 Punkten im siebten Frame machte Hawkins den 5:2-Erfolg perfekt.
Williams und Chadha in der Abendsession erfolgreich
In der Abendsession kam es vorzeitig zu zwei kampflosen Entscheidungen: Wu Yize und Chang Bingyu traten nicht an, sodass Jordan Brown und Neil Robertson jeweils mit 5:0 weiterzogen.
Mark Williams setzte sich am Abend gegen Sanderson Lam mit 5:1 durch und steigerte sich nach verlorenem Auftakt deutlich. Nach dem ersten Frame übernahm der Waliser mit einem 126er-Break sowie weiteren hohen Serien von 112 und 109 Punkten die Kontrolle und gewann fünf Frames in Folge. Lam fand nach seinem frühen Erfolg kaum noch Zugriff auf das Match, während Williams souverän in die nächste Runde einzog.
Ishpreet Singh Chadha setzte sich in einem engen Match mit 5:4 gegen Chris Wakelin durch. Wakelin startete stark und ging mit hohen Breaks in Führung, doch Chadha kämpfte sich mit Serien von 61, 86, 70 und zwei 67ern zurück. Nach mehreren Führungswechseln behielt der Inder im Decider die Nerven und entschied das dramatische Duell für sich.
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Quelle: Eurosport
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