Masters: Kyren Wilson schlägt John Higgins im Finale und krönt sich erstmals zum Champion - Warrior emotional nach Sieg
Kyren Wilson hat zum ersten Mal in seiner Karriere das Masters gewonnen. Der Weltmeister von 2024 bezwang im Finale im Alexandra Palace zu London den Schotten John Higgins mit 10:6 und sicherte sich damit obendrein das Preisgeld in Höhe von 350.000 Pfund (ca. 403.000 Euro). Der 34-jährige Engländer hatte bereits 2018 und 2025 das Masters-Endspiel erreicht, dabei aber jeweils den Kürzeren gezogen.
Jubel im Ally Pally: Wilson macht Masters-Triumph perfekt
Quelle: Eurosport
"Es ist einfach unglaublich! 2018 habe ich das Finale verloren und wie ein kleines Mädchen geweint. Ich versuche jetzt, nicht zu weinen, weil mir das so viel bedeutet", sagte Wilson nach seinem Finalsieg.
"Für mich war es eine absolute Ehre, ein absolutes Privileg, den Tisch nicht nur mit einer Legende, sondern mit einem meiner Idole zu teilen", ergänzte der frischgebackene Champion in Richtung Higgins.
Der 50-jährige Schotte, seines Zeichens ältester Finalist bei einem der Triple-Crown-Turniere, begann die Partie selbstbewusst. Allerdings unterliefen dem Masters-Sieger von 2006 zu viele Fehler, die die Nummer zwei der Weltrangliste konsequent bestrafte, sodass die erste Session mit 5:3 für Wilson endete.
Nach der Pause ließ der "Warrior" dann nichts mehr anbrennen, holte beim Stand von 6:5 aus seiner Sicht vier der nächsten fünf Frames und machte letztlich den 10:6-Sieg perfekt.
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Wilson emotional nach Finalsieg: "Versuche, nicht zu weinen"
Quelle: Eurosport
Higgins adelt Wilson: "Ein großartiger Champion"
Während Wilson seinen insgesamt zweiten Triple-Crown-Titel (nach dem WM-Sieg 2024) bejubeln durfte, muss sich Higgins mit dem Scheck des Zweitplatzierten über 140.000 Pfund (rund 161.000 Euro) zufriedengeben.
"Das Publikum war fantastisch. Der Einlauf heute Abend war eines der besten Erlebnisse, die ich als Snookerspieler je hatte. Auch die Bedingungen waren absolut hervorragend. Ich selbst war einfach nutzlos", resümierte Higgins.
"Es war insgesamt eine gute Woche, ich habe sie genossen. Ich bin nur enttäuscht über meine Leistung im Finale. Aber heute ist Kyrens Abend. Er war mit Abstand der bessere Spieler - also Glückwunsch an ihn. Er ist ein großartiger Champion", gratulierte der Routinier fair.
Wilson hatte bereits 2018 und 2025 das Masters-Endspiel erreicht, war dort aber Mark Allen und Shaun Murphy jeweils mit 7:10 unterlegen. Für den Weltmeister von 2024 sind im Ally Pally somit alle guten Dinge drei.
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