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Snooker: Mark Selby lässt Stuart Bingham bei International Championships Daqing keine Chance
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Publiziert 29/10/2016 um 15:16 GMT+2 Uhr
Ding Junhui trifft im Finale der International Championship auf Mark Selby. Der Weltmeister ließ Stuart Bingham im Halbfinale mit 9:3 keine Chance. Selby und Ding treffen damit schon zum dritten Mal in diesem Jahr in einem großen Finale aufeinander. Bei der Weltmeisterschaft hatte sich der Engländer mit 18:14 durchgesetzt, beim Shanghai Masters im letzten Monat triumphierte der Chinese mit 10:6.
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Im Halbfinale gegen Stuart Bingham lieferte Mark Selby eine atemberaubende Gala ab. Drei Centuries und sechs weitere Breaks von 50 oder mehr Punkten sind ein Beleg für seine Top-Form. In Daqing präsentierte sich Selby selbstbewusst und offensiv. Dabei hatte zunächst Bingham den besseren Start erwischt und war dank Breaks von 58 und 127 Punkten mit 2:0 in Führung gegangen.
Eine 66 verhalf Selby zu seinem ersten Frame. Im vierten Frame spielte er zwar auch eine 68, vergab aber erneut den Frameball. Mit einer 51er-Clearance erzwang Bingham noch eine Re-spotted Black, doch Selby lochte die Extra-Schwarze auf brillante Weise. Mit einer 103 holte er sich dann nach dem Interval zum ersten Mal die Führung.
Bingham mit historischem Century-Break
Stuart Bingham konnte noch einmal zurückschlagen. Seine 101 zum 3:3 war das 300. Century-Break seiner Karriere; als 16. Spieler in der Geschichte des Profi-Snooker erreichte er diese Marke. Danach aber war Einbahnstraßen-Snooker angesagt. Konsequent nutzte Mark Selby nun jede Chance und holte sich mit Breaks von 58 und 76 Punkten die letzten beiden Frames der ersten Session.
Auch in der Abendsession hatte Stuart Bingham der Offensiv-Gewalt von Mark Selby nichts entgegenzusetzen. Mit einer 63 zum 6:3 zerstörte Selby sofort Binghams Hoffnungen. Dann durften die Fans Breaks von 100 und 125 Punkten des Weltmeisters bejubeln.
Im zwölften Frame verstellte er sich zwar nach einer 67 unmittelbar vor dem Frameball, aber die noch fehlenden Punkte holte er gegen einen demoralisierten Bingham kurz darauf. "Er hat mich total ausgespielt", stellte Bingham anschließend auf Twitter fest. Selby steht damit zum 18. Mal in seiner Karriere im Finale eines Weltranglisten-Turnieres; bisher hat er acht Titel geholt.
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