O'Sullivan zieht bei der International Championship den Kopf auf der Schlinge - auch Trump mit leichten Problemen
Ronnie O'Sullivan hat bei der International Championship einen beeindruckenden Comeback-Sieg in der 1. Runde gegen Allan Taylor gefeiert. Beim 6:5 lag "The Rocket" schon 2:4 zurück, spielte dann aber vier Century Breaks und siegte im Decider. Etwas weniger spannend machte es Judd Trump beim 6:4 gegen den Waliser Dylan Emery, mit dem "The Ace in the Pack" aber auch seine Schwierigkeiten hatte.
Im Decider: O'Sullivan mit Century zum Comeback-Sieg
Quelle: Eurosport
Mit vier Centuries in fünf Frames setzte sich Ronnie O'Sullivan in Nanjing (China) knapp mit 6:5 gegen Allan Taylor durch und zog damit in die Runde der letzten 32 ein, wo er nun auf Sanderson Lam trifft.
Taylor startete stark und ging mit 2:0 in Führung. Beim Stand von 3:1 schien er auf dem besten Weg, den fünften Frame zu holen, doch ein unglücklicher in-off auf die Schwarze – die O'Sullivan sonst drei Snooker abverlangt hätte – brachte die Wende.
"The Rocket" nutzte die Chance eiskalt und räumte den Tisch ab. Zwar verlor er anschließend einen Frame, den er eigentlich hätte gewinnen müssen, doch mit drei Centuries in Folge, darunter einer Total Clearance, drehte er die Partie zu einer 5:4-Führung.
Taylor bewies Kampfgeist und erzwang den Entscheidungsframe, doch als O'Sullivan zu Beginn des letzten Frames an den Tisch kam, gab es keinen Zweifel mehr: Mit einer 128er-Serie machte er den Sieg perfekt und sicherte sich das Ticket für die nächste Runde.
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Mit Century Break: Trump macht Sieg gegen Emery perfekt
Quelle: Eurosport
O'SUllivan: "Wenn ich richtig in Schwung komme ..."
"Es fühlt sich nie wie harte Arbeit an, wenn man gut stößt", meinte O'Sullivan und gab zu: "Ich habe derzeit mehr Spaß am Spielen, als ich es vielleicht seit über einem Jahrzehnt hatte."
O'Sullivan weiter: "Wenn ich gut spiele, weiß das Publikum die Stöße und den Break-Aufbau zu schätzen. Und wenn ich richtig in Schwung komme, steigt die Stimmung im Saal ein bisschen."
Auch Judd Trump musste in seiner Partie gegen Dylan Emery härter arbeiten als erwartet. Der Waliser, frisch zurück auf der Tour, erwischte einen starken Start und ging in Führung.
Trump nach 4:4 souverän
Zur Pause stand es 2:2, doch dann zog "The Ace in the Pack" mit präzisem Breakbuilding auf 4:2 davon. Als Trump im siebten Frame bereits auf der Zielgeraden war, unterlief ihm ein unglücklicher Fehler – die Schwarze fiel versehentlich, Emery nutzte die Chance und verkürzte.
Doch der Favorit blieb cool, gewann die letzten beiden Frames in gewohnt souveräner Manier und machte mit einem 115er Century den 6:4-Sieg perfekt.
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Starker Beginn: O'Sullivan glänzt mit Century Break
Quelle: Eurosport
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