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Northern Ireland Open: Judd Trump macht nächstes Finale klar - Endspiel gegen Lisowski-Bezwinger Wakelin
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Publiziert 29/10/2023 um 00:42 GMT+2 Uhr
Judd Trump steht zum dritten Mal in Folge im Finale und kämpft am Sonntag in Belfast gegen Chris Wakelin um den Titel bei den Northern Ireland Open. Im Halbfinale gewann Trump bei seinem 6:4 über Barry Hawkins die letzten fünf Frames. Wakelin setzte sich überraschend deutlich mit 6:1 gegen Jack Lisowski durch. Für Trump ist es das 41. Ranglisten-Finale seiner Karriere, für Wakelin das zweite.
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Judd Trump wahrte damit seine Chance, als fünfter Spieler nach Ray Reardon, Steve Davis, Stephen Hendry und Ding Junhui drei Turniere in Folge zu gewinnen.
Er hatte zuletzt schon bei den English Open und den Wuhan Open triumphiert. Zudem stand er in dieser Saison auch beim European Masters im Finale.
Im Halbfinale gegen Barry Hawkins erlaubte sich Judd Trump einen kompletten Fehlstart. Zwei Lochfehler kosteten ihn die ersten beiden Frames und ein Safefehler den dritten. Zwar verkürzte er danach mit einer 90 auf 1:3, doch einen weiteren Safefehler von Trump nutzte Hawkins zu einer 75 zum 4:1.
Danach kippte das Match dann aber. Trump steigerte sich, und im Gegenzug baute Hawkins ab und seine Technik wurde unsauberer. Unter anderem mit zwei Breaks von 70 Punkten gewann Trump so drei Frames nacheinander. Hawkins holte in dieser Phase nur zehn Punkte.
Lisowski rätselhaft gegen Wakelin
Erst im neunten Frame bekam Hawkins wieder eine Chance, nachdem Trump Braun als Double verschossen hatte. Hawkins verstellte sich jedoch auf Pink und verschoss den Ball dann auch prompt.
Trump lochte Pink zur erstmaligen Führung und machte dann das erfolgreiche Comeback mit einer Total Clearance von 128 Punkten perfekt.
Jack Lisowski muss weiterhin auf seinen ersten Titel warten. Gegen Chris Wakelin ließ er all die Tugenden vermissen, die ihn zuvor in Belfast ausgezeichnet hatten.
Die Abgeklärtheit fehlte, die Safeties waren nicht präzise genug und vor allem ließ er die Lochsicherheit vermissen. Hatte er am Tag zuvor im Viertelfinale noch eine Lochquote von 97 Prozent, so sank das im Halbfinale auf nur noch 73 Prozent.
Wakelin profitiert von Lisowskis Fehlern
Chris Wakelin dagegen ließ in seinem zweiten Halbfinale nach dem Shootout zu Beginn des Jahres keine Anzeichen von Nervosität erkennen. Verlässlich und solide dominierte er das Spiel, auch wenn er sich gelegentlich verstellte. Vor allem in Schlüsselsituationen lochte er auch schwere Bälle verlässlich.
Zu Beginn der Begegnung verschoss Jack Lisowski die ersten vier langen Bälle. Die daraus resultierende Verunsicherung überwand er nie. Wakelin gewann den ersten Frame zu Null.
Zwar schaffte Lisowski dank einer 61er-Clearance den Ausgleich, aber auch das half ihm nicht, zu seinem Spiel zu finden. So holte Wakelin die nächsten beiden Frames bis zur Pause klar.
Auch das Interval brachte keine Wende. Im Gegenteil: Lisowski lochte in den drei Frames nach der Pause keinen einzigen Ball mehr. Mit Breaks von 71 und 62 Punkten erhöhte Wakelin auf 5:1 und zeigte auch beim Überqueren der Ziellinie keine Unsicherheit.
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(SID)
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