Northern Ireland Open: Aufreger in Belfast - Foul-Debatte überschattet Sieg von Jimmy White gegen Hossein Vafaei

Jimmy White hat bei den Northern Ireland Open einen überraschenden Auftaktsieg über Hossein Vafaei gefeiert (4:2). Der Achtungserfolg des 62-Jährigen geriet im Anschluss aber ein Stück weit in den Hintergrund. Grund dafür war ein Aufreger im letzten Frame, als Referee Kevin Dabrowski mit einem Foul-Call nach einem Stoß Vafaeis, bei dem er eine Rote versenkte, für Aufsehen und Verwirrung sorgte.

Diskussion um diese Szene: Ist das ein Foul von Vafaei?

Quelle: Eurosport

Es war die spielentscheidende Szene in der Erstrundenpartie bei den Northern Ireland Open zwischen Jimmy White und Hossein Vafaei.
Nachdem White im sechsten Frame beim Stand von 3:2 und 57:61 aus seiner Sicht beim Versuch, eine Safety zu spielen, aus Versehen den Spielball einlochte, hatte Vafaei die große Möglichkeit, den Decider zu erzwingen.
Der Iraner platzierten den Spielball auf dem Tisch neu und versenkte eine lange Rote. Doch noch bevor die rote Kugel in der Tasche landete, unterbrach Schiedsrichter Kevin Dabrowski den Stoß mit einem Foul-Call.
Aber warum?
Nach Ansicht des Unparteiischen hatte Vafaei den Spielball knapp außerhalb vom sogenannten "D" positioniert, was ein Foul zur Folge hätte. "Ich bin mir zu hundert Prozent sicher", versicherte Dabrowski, der die Szene anschließend gemeinsam mit Vafaei und White sogar nochmal auf einer TV-Kamera checkte.
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Aufregung um Foul: Referee stoppt Vafei - Videobeweis muss her

Fotocredit: Eurosport

White: "Bizarres Spiel mit vielen Fehlern"

Anhand jener Bilder sah sich der Schiedsrichter in seiner Entscheidung bestärkt - zum Unverständnis Vafaeis, der sichtlich konsterniert auf seinem Stuhl Platz nahm und immer wieder mit einem ironischen Lächeln den Kopf schüttelte.
White dagegen nutzte die unverhoffte Chance und sicherte sich wenig später den Frame und damit auch das Match (4:2).
"Es war ein bizarres Spiel mit vielen Fehlern und verpassten Möglichkeiten", bilanzierte der Engländer am Eurosport-Mikrofon.
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White nach Sieg gegen Vafaei platt: "Es war ein bizarres Match"

Quelle: Eurosport

White bestärkt Schiedsrichter

Auf die kontroverse Szene in Frame sechs angesprochen, entgegnete der Altmeister: "Auf den Kamerabildern sah es wirklich eng aus. Ich erinnere mich, dass mir das selbst mal beim Masters passiert ist. Wenn man es sich genauer ansieht, sieht es so aus, als wäre der Ball wirklich ein bisschen außerhalb der gelben Position gelegt worden."
Der Schiedsrichter sei nach Ansicht Whites heute "unnachgiebig gewesen. Das Match war aber auch ein bisschen wie ein Albtraum für ihn. Das Publikum war hier und da auch sehr unruhig", räumte er jedoch ein.
Während Vafaei damit die Heimreise antreten muss, trifft der Weltranglisten-92. in der zweiten Runde auf Martin O’Donnell.

Robertson beißt sich durch - Allen macht kurzen Prozess

Ebenfalls im Sechzehntelfinale steht Neil Robertson. Der Australier setzte sich in einer hart umkämpften Partie gegen den Schotten Graeme Dott mit 4:3 durch.
Weniger Mühe hatte dagegen Mark Allen bei seiner Auftaktpartie.
Der Lokalmatador fertigte Liu Hongyu mit 4:0 ab. Nicht weniger souverän präsentierte sich Anthony McGill bei seinem 4:1-Erfolg gegen Stephen Maguire.
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Ball tanzt über die Bande: Unglaublicher Fluke von Vafaei

Quelle: Eurosport


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