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Riga Masters: Neil Robertson schlägt Michel Holt und startet mit einem Turniersieg in die Saison
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Publiziert 24/06/2016 um 23:12 GMT+2 Uhr
Neil Robertson hat sich den ersten Ranglisten-Titel der Saison gesichert. Im Finale des Riga Masters schlug er Michael Holt mit 5:2. Für den Australier war es schon das zwölfte Mal, dass er bei einem Ranking-Turnier triumphierte. Holt stand in Riga zum ersten Mal in seiner Karriere im Finale eines vollen Ranglisten-Turnieres, muss aber noch auf seinen ersten Titel warten.
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Im Endspiel trafen die beiden Spieler aufeinander, die in den Runden zuvor die offensiven Akzente gesetzt hatten. Trotzdem entwickelte sich zunächst ein sehr taktisch geprägtes Finale; hohe Breaks blieben aus. Allerdings schien es auch so, dass der Tisch beiden die Kontrolle des Spielballes nicht leicht machte. Neil Robertson ging mit 1:0 in Führung, doch Michael Holt gewann die nächsten beiden Frames. Der Australier schaffte allerdings umgehend den Ausgleich.
Ab dem fünften Frame entwickelte Neil Robertson dann mehr Spielfluss. Mit einer 79, dem höchsten Break des Matches, holte er sich die Führung zurück. Glück hatte er dann im sechsten Frame, als er am Ende dank eines Zufallstreffers die entscheidenden Punkte holte. Im siebten Frame legte er dann mit einer 69 den Grundstein zum Sieg. Das höchste Break von Michael Holt im Finale war eine magere 39.
Ungefährdeter Durchmarsch
Schon zuvor hatte kein Gegner Neil Robertson gefährden können. Seine ersten vier Matches in Riga gewann er allesamt mit 4:1. Mit diesem Ergebnis schlug er auch im Viertelfinale Judd Trump.
In der Vorschlussrunde spielte Robertson gegen den Überraschungs-Halbfinalisten Darren Morgan bei seinem 5:0 dann Breaks von 104, 71, 55 und 100 Punkten. Trotzdem war für den walisischen Ex-Profi Morgan ein Traum wahr geworden. Der 50-Jährige war der erste Halbfinalist von 50 Jahren oder mehr seit Rex Williams im Jahre 1986. Die ehemalige Nummer Acht der Weltrangliste war 2007 von der Maintour gefallen, spielt aber seitdem erfolgreich als Amateur.
Michael Holt hatte in Riga seine Klasse noch einmal bei seinem 4:0 im Viertelfinale über Anthony McGill gezeigt. Im Halbfinale drehte er dann einen 3:4-Rückstand und setzte sich mit 5:4 gegen Mark Williams durch.
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