Riga Masters: Endstation für Alexander Ursenbacher und Lukas Kleckers

Beim Riga Masters war die zweite Hauptrunde die Endstation für Lukas Kleckers und Alexander Ursenbacher. Die beiden Tour-Neulinge aus Deutschland und der Schweiz unterlagen jeweils mit 2:4. Kleckers, der am Tag zuvor Titelverteidiger Neil Robertson ausgeschaltet hatte, hatte dabei auch gegen Jack Lisowski durchaus Chancen. Ursenbacher zog gegen Robbie Williams den Kürzeren.

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Der Knackpunkt für Lukas Kleckers war der fünfte Frame, wo der 21-jährige Maschinenbau-Student aus Essen eine 46:0-Führung nicht nach Hause brachte. Jack Lisowski steigerte sein Lochspiel erheblich und holte dank einer 71er-Clearance bis Pink das 3:2, bevor er mit einer 79 den Sieg perfekt machte. U21-Europameister Alexander Ursenbacher war gegen Robbie Williams mit 1:3 in Rückstand geraten und konnte das nicht mehr aufholen. Sowohl der Schweizer als auch der Deutsche aber verkauften ihre Haut teuer und feierten einen gelungenen Saison-Einstand.
Für das Comeback des Tages sorgte Andrew Higginson, der gegen Mark Davis ein 0:3 noch drehte und sich mit 4:3 durchsetzte. Zuvor hatte Higginson, der nun zum ersten Mal seit fünf Jahren im Viertelfinale eines Weltranglisten-Turnieres steht, bei seinem 4:1 über John Astley mit einer 140 für das bisher höchste Break in Riga sorgte. Higginson trifft nun auf Stephen Maguire, der Jack Lisowski mit 4:0 abfertigte. Ganze 13 Punkte bekam Lisowski im gesamten Match, während Maguire eine 139 spielte.
Ein Comeback legte auch Ryan Day bei seinem 4:3 über Kyren Wilson hin. Wilson war dank Breaks 102 und 78 Punkten mit 2:0 in Führung gegangen, doch Day konterte mit Serien von 119 und 90 Punkten und übernahm danach mit 3:2 erstmals die Führung. Zwar glich Wilson noch einmal aus, aber im Entscheidungsframe legte Day eine 65 vor und ließ sich den Sieg nicht mehr nehmen.
Nach dem Aus für Wilson ist Mark Williams der einzige Spieler aus den Top 16 der Rangliste im Viertelfinale von Riga. Der Waliser hatte am Samstag zunächst Luca Brecel mit 4:1 ausgeschaltet und setzte sich dann auch mit 4:2 gegen seinen Namensvetter Robbie Williams durch. Williams trifft nun auf Mark Joyce, der seinen Platz für Sonntag mit einem 4:2 über Sam Baird sicherte.
Die Jahre zurück drehte Ken Doherty. Der Darling of Dublin schlug am Samstag Robin Hull und Zhang Anda jeweils mit 4:2 und steht damit zum ersten Mal seit 2013 wieder bei einem Ranking-Turnier unter den letzten Acht. Ein Treffen der Veteranen in der Runde der letzten Acht verhinderte Anthony McGill, der Jimmy White mit 4:1 stoppte und nun auf Doherty trifft.
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