Ronnie O’Sullivan und Judd Trump im Finale beim Shanghai Masters

Ronnie O'Sullivan und Judd Trump bestreiten das Finale beim Shanghai Masters. Damit haben die beiden besten Spieler der Woche das Endspiel erreicht. Im Halbfinale hatte Ronnie O'Sullivan im Klassiker gegen John Higgins seinen alten Rivalen wieder sicher im Griff und gewann mit 6:2. Judd Trump schlug im Duell der Freunde Jack Lisowski mit einer Respotted Black im neunten Frame mit 6:3.

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Fotocredit: Eurosport

Ronnie O'Sullivan beendete sein 60. Duell gegen John Higgins mit einer 123, dem einzigen Century im Match. Vor allem zu Beginn der Begegnung hatten aber beide Probleme mit dem frisch bezogenen Tisch. So brachte vor allem der erste Frame viel Stückwerk, aber Higgins ging in Führung. Dann aber gewann O’Sullivan die nächsten beiden Frames mit sehenswerten Breaks von 79 und 67 Punkten, bevor er auf Pink das 3:1 machte.
Nach der Pause verkürzte Higgins dank einer 79, doch dies sollte sein letzter Frame bleiben.
Nachdem Ronnie O’Sullivan seine Führung wieder auf 4:2 ausgebaut hatte fiel die Vorentscheidung im siebten Frame. John Higgins hatte eine 50 vorgelegt, machte den Frame aber nicht sicher. O’Sullivan arbeitete sich beharrlich wieder heran. Die Entscheidung fiel erst auf Schwarz. Nach einem Safe-Duell lochte O’Sullivan den Ball per Double in die Ecktasche zum 5:2. Damit war der Widerstand des Schotten gebrochen. Eine verschossene lange Rote von ihm im nächsten Frame quittierte O’Sullivan mit seiner 123.

Dramatisches Ende im Duell der Freunde

Im Duell der beiden guten Freunde Judd Trump und Jack Lisowski wurde es am Ende sehr dramatisch. Lisowski hatte im neunten Frame die erste Chance, verschoss aber nach einer 41 Schwarz vom Spot. Später führte er dann mit 53:28, verschoss dann jedoch Grün. Mit viel Energie und klugen Safeties kämpfte sich Trump wieder heran und glich aus. Beim Spiel auf die Respotted Black ließen dann beide eine Halbchance aus, ehe Lisowski Schwarz vor der grünen Tasche liegen ließ und Trump mit einem langen Ball den Sieg perfekt machte.
Schon zu Beginn der Begegnung hatte Jack Lisowski seine Chancen nicht genutzt. In den ersten beiden Frames verschoss er jeweils eine Rote und verhalf Judd Trump damit zu einer 2:0-Führung. Mit einer 79 leitete Lisowski aber die Wende ein und hatte bis zur Pause zum 2:2 ausgeglichen. Eine 105 brachte Trump im fünften Frame zwar wieder in Führung, doch postwendend glich Lisowski erneut aus. Der siebte Frame war eine zähe Angelegenheit, doch Trump setzte sich zu Null durch und spielte dann schweres Break von 72 Punkten zum 5:3, ehe es zur dramatischen Entscheidung im neunten Frame kam.
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