Welsh Open 2026 - Shaun Murphy in der Runde der letzten 64 ohne Chance gegen furios aufspielenden Chang Bingyu

Mit Shaun Murphy hat es bei den Welsh Open in Llandudno den nächsten ehemaligen Turniersieger in der Runde der letzten 64 erwischt. Der Engländer, der den Wettbewerb der Home Nations Series 2020 für sich entscheiden konnte, unterlag Chang Bingyu aus China mit 0:4. Am Tag zuvor mussten bereits Titelverteidiger Mark Selby und Allister Carter, Champion von 2009, im Venue Cymru die Segel streichen.

Die Entscheidung: Chang vollendet Gala gegen Murphy

Quelle: Eurosport

Es war eine Gala, die Chang Bingyu in Llandudno am Tisch abbrannte. Dem 23-Jährigen gelangen vier Centuries in Folge bei einer 100-prozentigen Lochquote.
Shaun Murphy stand auf verlorenem Posten, zeigte sich nach der Partie aber als fairer Sportsmann.
Es sei mit das Beste gewesen, was er in "35 Jahren als Snookerspieler je gesehen habe", so der Ex-Weltmeister gegenüber "TNT Sports".
Er habe "immer gesagt, dass man nicht gewinnen kann, wenn der Gegner keine Fehler macht - und heute hat sich gezeigt, dass ich Recht hatte. Das macht Snooker zu einem einzigartigen Sport", ergänzte Murphy.

Ursenbacher aus dem Rennen

Für Alexander Ursenbacher sind die Welsh Open 2026 ebenfalls beendet. Der Schweizer konnte gegen Zhou Yuelong keinen Frame für sich verbuchen und musste sich entsprechend mit 0:4 geschlagen geben.
Der Turniermodus sieht vor, dass die Top 32 der Weltrangliste erst in der Runde der letzten 64 einsteigen, zuvor wurden noch zwei Qualifikationsrunden gespielt.
Der Sieger des Traditionsevents erhält ein Preisgeld von 100.000 britischen Pfund, was derzeit 114.766 Euro entspricht.
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Die Entscheidung: Titelverteidiger Selby raus in Runde eins

Quelle: Eurosport


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