Snooker-WM: Ronnie O'Sullivan holt Rekord-Titel gegen Judd Trump - Emotionen pur nach Finalsieg

Emotion pur im Crucible Theatre, nachdem Ronnie O’Sullivan mit 18:13 gegen Judd Trump die Snooker-WM zum siebten Mal gewonnen hatte. Minutenlang lagen sich die beiden Spieler in den Armen und sprachen miteinander, umtost vom frenetischen Jubel der Fans. Mit seinem siebten WM-Titel hat Ronnie O’Sullivan den Rekord von Stephen Hendry egalisiert und so Snooker-Geschichte geschrieben.

O'Sullivan schwärmt nach WM-Sieg: "Mein großartigstes Ergebnis"

Quelle: Eurosport

Es sei eine Ehre gewesen, dieses Match mit Ronnie O’Sullivan spielen zu dürfen, betonte Trump danach im Interview in der Arena. Auch dankte er O’Sullivan noch einmal dafür, ihm als Jungprofi geholfen und mit ihm trainiert zu haben.
O’Sullivan seinerseits lobte Trump in höchsten Tönen: "Er ist schon jetzt einer der ganz Großen des Snooker, denn er spielt auf die richtige Art und Weise. Snooker kann stolz und glücklich sein, ihn zu haben."
Dem Willen und dem Kampfgeist von Judd Trump war es zu verdanken, dass das Finale der beiden noch zu einem mitreißenden Match wurde. Nachdem O’Sullivan nach dem ersten Tag mit 12:5 in Führung gegangen war schien die Vorentscheidung gefallen. Aber Trump spielte am zweiten Tag wieder besser und setzte O’Sullivan gehörig unter Druck.
Schon am Nachmittag machte Judd Trump von Anfang an Druck. Er startete mit einer 107 und gewann die ersten drei Frames der Session. Erst im 21. Frame verschaffte sich O’Sullivan mit einer 64 zum 13:8 wieder etwas Luft, nachdem Trump eine schwere Kombination auf die Mitte verschossen hatte.
Doch die Aufholjagd von Trump ging weiter. Er kam auf 10:13 heran. Ein ganz schweres Break von 55 Punkten brachte O’Sullivan dann aber das 14:10. Glück und Können brauchte Trump dann im 25. Frame: Er flukte eine Rote und machte daraus eine 105 zum 11:14.
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Emotionaler Moment: O'Sullivan umarmt Trump lange

Quelle: Eurosport

Offener Schlagabtausch zwischen zwei Weltmeistern

Der Abend war dann ein offener Schlagabtausch zweier Ausnahmekönner, geprägt von hohen Breaks auf beiden Seiten. Trump warf alles in die Waagschale, aber O’Sullivan war entschlossen, dagegenzuhalten. "The Rocket" zog mit Breaks von 82 und 88 Punkten auf 16:11 davon, aber Trump konterte mit einer 64.
Eine 75 brachte O’Sullivan dann bis auf einen Frame an den Titel heran. Aber Trump gab sich noch nicht geschlagen und antwortete mit einer 109. Das war zugleich das 109. Century dieser WM. Der Rekord aus dem Vorjahr wurde damit um ein Hunderterbreak überboten. Das letzte Wort aber hatte O’Sullivan mit einer 85 zum historischen Triumph.
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O'Sullivan schreibt Geschichte: Der Frame zum WM-Titel

Quelle: Eurosport

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