Snooker-WM 2023: Neil Robertson stolz nach Coup, Jak Jones überrascht und Luca Brecel feiert ersten Sieg

Nach dem 10:3 über Wu Yize in seinem Auftaktmatch bei der Snooker-WM in Sheffield war Neil Robertson sichtlich stolz: "Das war das Beste, was ich bisher im Crucible gespielt habe." Nur eine Stunde brauchte der australische Weltmeister von 2010, um mit Breaks von 100, 146, 58 und noch einmal 146 Punkten die vier fehlenden Frames zu holen. Zwei 146er-Breaks in einem Match hatte es noch nie gegeben.

Luca Brecel - Ricky Walden, entscheidender Ball

Quelle: Eurosport

Insgesamt vier Centuries und fünf weitere Breaks von mehr als 50 Punkten spielte der überragende Neil Robertson bei seinem Sieg. Im Achtelfinale trifft er nun auf Jak Jones, einen weiteren Debütanten.
Der Waliser sorgte für die erste Überraschung und steht nach seinem 10:6 über Ali Carter als erster Qualifikant in der Runde der letzten 16.
Die Vorentscheidung bei Jak Jones fiel im 14. Frame, als Ali Carter den Ausgleich verpasste und Jones auf Schwarz das 8:6 holte.
Anschließend verschaffte sich der Waliser dank einer 79 erstmals einen Vorsprung von drei Frames. Der 16. Frame war sehr nervös mit Chancen auf beiden Seiten. Erst als Carter Schwarz verschoss, holte Jones auf die Farben den Sieg.

Brecel bricht Crucible-Fluch

Bei seiner sechsten WM-Teilnahme schaffte es Luca Brecel erstmals ins Achtelfinale. Der Belgier schlug Ricky Walden 10:9.
Brecel hatte schon 9:6 geführt, aber Walden machte es noch einmal spannend. Unter anderem mit Breaks von 73 und 91 Punkten erzwang er den ersten Decider bei der WM in diesem Jahr.
Da aber bewies Brecel Nervenstärke: Aus seiner ersten echten Chance machte er 83 Punkte und konnte danach seine Erleichterung nicht verbergen.

Bingham zieht durch

Mit einem klaren 10:4 über David Gilbert stürmte Stuart Bingham ins Achtelfinale. Dabei hatte Gilbert zu Beginn hervorragend gespielt und war dank Breaks von 60, 90 und 121 Punkten 3:1 in Führung gegangen. Doch dann riss der Faden und Bingham gewann die letzten fünf Frames am Samstag.
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Bingham glänzt mit Century gegen Gilbert

Quelle: Eurosport

In der zweiten Session erwischte Gilbert zwar wieder den besseren Start und verkürzte auf 4:6, doch danach holte er nur noch ganze acht Punkte.
Bingham dominierte die Frames und machte mit Breaks von 54, 55, 59 und 98 Punkten kurzen Prozess.
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Stuart Bingham im Achtelfinale

Quelle: Eurosport

Ding führt gegen Vafaei - Williams liegt zurück

Ding Junhui führt nach der ersten Session mit 5:4 gegen Hossein Vafaei. Eine Reihe von Frames waren durch Matchplay geprägt, aber Ding hatte das etwas sicherere Lochspiel.
Der Chinese war 2:0 in Führung gegangen, doch Vafaei holte den dritten Frame auf Pink und glich anschließend aus. Eine 134 brachte Ding dann wieder in Führung und er erhöhte auf 4:2. Vafaei ließ sich aber nicht abschütteln. Ding hatte die Chance zum 6:3, doch er verschoss nach 15 Punkten im neunten Frame eine Rote auf die Mitte und Vafaei verkürzte dank einer 87 erneut.
Mark Williams liegt nach seiner ersten Session gegen Jimmy Robertson knapp 4:5 hinten. Der dreimalige Weltmeister hatte den ersten Frame gewonnen, lief danach aber ständig einem Rückstand hinterher. Robertson gewann vier seiner fünf Frames auf Pink oder Schwarz.
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"Selbstbewusstsein pur!" Jones locht eine lange Rote

Quelle: Eurosport

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