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Snooker-WM 2023: O'Sullivan im Schnelldurchgang, Jones mit Überraschung, Allen mit Kurzarbeit
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Publiziert 23/04/2023 um 01:01 GMT+2 Uhr
Im Schnelldurchgang stürmte Ronnie O’Sullivan bei der Snooker-WM ins Viertelfinale. In einem brisanten Duell fertigte er Hossein Vafaei mit 13:2 ab. Für die bisher größte Überraschung im Achtelfinale sorgte in Sheffield Jak Jones, der Neil Robertson mit 13:7 eine weitere WM-Enttäuschung bereitete. Mark Allen reichte am Samstag Kurzarbeit, um Stuart Bingham mit 13:4 klar zu schlagen.
Si lässt Rot über die Holzbande laufen wie ein Zauberer
Quelle: Eurosport
Ronnie O’Sullivan kann sich über einen freien Sonntagmorgen freuen. Gegen Hossein Vafaei machte er schon in der zweiten von drei geplanten Sessions den Sieg perfekt.
"The Rocket" gewann am Samstag alle sieben Frames. Seine beste Chance hatte Vafaei im elften Frame, wo er mit 59:2 führte. Dann aber verschoss er Grün als Frameball. Mit einer Clearance von 58 Punkten holte O’Sullivan den Frame mit einem Punkt Vorsprung.
Danach waren die Dämme gebrochen. Vafaei stellte O’Sullivan immer wieder Einsteiger hin, die der konsequent nutzte. Mit Breaks von 68, 82 und 64 Punkten zog er auf 11:2 davon.
Im 14. Frame spielte der Titelverteidiger mit einer 107 dann das 1200. Century seiner Karriere und beendete anschließend mit einer 116 das einseitige Match.
Es war das 50. Mal im Crucible, dass die letzte Session ausgefallen ist. Das Viertelfinale wird O’Sullivans 100. Match bei WM-Endrunden sein. Nach den ganzen Wortduellen endete das Match zwischen den beiden dann aber versöhnlich .
Jones überrascht weiter bei WM-Debüt
Jak Jones steht bei seinem WM-Debüt im Viertelfinale. Für Neil Robertson setzte sich dagegen die Serie der WM-Enttäuschungen fort. Schon nach zwei Sessions hatte Jones mit 10:6 klar geführt. Am Samstag erwischte dann aber erneut Neil Robertson mit einer 83 zum 7:10 den besseren Start. Jones hatte eine 53 vorgelegt, verschoss jedoch Rot auf die Mitte und der Australier räumte den Tisch ab.
In der Folge gewann jedoch Robertson keinen Frame mehr. Jones holte das 11:7 auf Pink, gewann dann auch den umkämpften 19. Frame und beendete das Match meisterlich mit einer 138, seinem dritten Century im Match und seinem höchsten Break im Crucible Theatre.
Allen: Kurzarbeit am Samstag
Mark Allen brauchte am Samstag nur gut 16 Minuten, um seinen klaren 13:4-Sieg über Stuart Bingham zu komplettieren und zum fünften Mal das Viertelfinale zu erreichen. Nur ein Frame fehlte Allen ja noch, als sie an den Tisch kamen. Der Nordire spielte dabei eine 68, während Bingham keinen einzigen Ball lochte.
Anthony McGill erarbeitete sich in seiner ersten Session gegen einen formschwachen Jack Lisowski eine klare 7:1-Führung. McGill spielte sehr stabil und glänzte mit drei Centuries. Lisowski hatte zwischenzeitlich zum 1:1 ausgeglichen. Anschließend aber war er nicht mehr in der Lage, seine Chancen zu nutzen, und erlaubte sich zu viele vermeidbare Fehler.
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Allen unstreicht Titelambitionen mit Gala gegen Bingham
Quelle: Eurosport
Mark Selby gewann die letzten drei Frames der ersten Session gegen Gary Wilson und führt mit 5:3. Beide lieferten sich ein hartes taktisches Duell und mussten viel Geduld aufbringen. Das galt besonders im fünften Frame, der 53 Minuten dauerte. Die letzten beiden Roten und Pink hatten sich vor der grünen Tasche verkeilt. Als Schiedsrichter Leo Scullion schon ein Re-Rack androhte löste Wilson den Knoten auf und ging sogar mit 3:2 in Führung. Danach aber holte er keinen Frame mehr.
Si Jiahui knüpfte im Achtelfinale an das an, was er bei seinem Sieg über Shaun Murphy gezeigt hatte. Der WM-Debütant führt gegen Robert Milkins mit 6:2. Der erste Frame dauerte noch 33 Minuten und ging an Milkins. Danach aber entwickelte sich eine sehr flüssige Partie. Mit Breaks von 82 und 103 Punkten nahm Si Fahrt auf. Zudem schaffte er noch drei weitere Breaks von mehr als 50 Punkten.
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