Snooker-WM 2023: Mark Selby mit 100. Century im Halbfinale, Si Jiahui furchtlos im Thriller

Mark Selby und Si Jiahui sicherten sich am Mittwoch die letzten beiden Plätze im Halbfinale der Snooker-WM im Crucible Theatre von Sheffield. Mark Selby schlug im Klassiker John Higgins mit 13:7. Im Halbfinale trifft er nun auf Mark Allen. Si Jiahui gewann einen wahren Thriller gegen Anthony McGill mit 13:12. Der Chinese spielt in der Vorschlussrunde gegen den O’Sullivan-Bezwinger Luca Brecel.

Der komplette Decider gegen McGill: Si schreibt sein WM-Märchen fort

Quelle: Eurosport

Mark Selby gewann gegen John Higgins zwölf der letzten 15 Frames. In der ersten Session hatte sich Higgins noch eine 4:1-Führung erarbeitet, doch schon bis zum Ende der Session glich Selby zum 4:4 aus. Am Mittwoch dann zog Selby am Nachmittag auf 9:5 davon. Die Session wurde vorzeitig abgebrochen, damit die Spieler noch eine ausreichende Pause vor der letzten Session hatten.
Selby hatte die zweite Session mit Breaks von 72 und 100 Punkten erneut stark beendet. Die 100 war gleichzeitig sein 100. Centurybreak im Crucible.
Am Abend knüpfte er dann nahtlos an den Nachmittag an. Mit einer 64 erhöhte er auf 10:5. Zwar verkürzte Higgins im Anschluss, doch mit einer 67 und einer 91 zum 12:6 sorgte Selby für die Vorentscheidung.
Die 102 von John Higgins im 19. Frame war nur Ergebnis-Kosmetik. Der Schotte bekam zwar auch im nächsten Durchgang die erste Chance, doch er schaffte nur acht Punkte. Mit einer 67 legte Selby den Grundstein zum Sieg.
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130! McGill erzwingt Decider mit Total Clearance

Quelle: Eurosport

Si Jiahui weiter sensationell

Si Jiahui ist weiterhin die Sensation der WM. Erst im letzten Sommer hatte er sich erneut für die Maintour qualifiziert. Nach dem Einzug ins Halbfinale wird der WM-Debütant nun in der neuen Rangliste nach der WM nach nur einer Saison mindestens auf Platz 36 stehen.
Dabei schien sich das Märchen von Si dem Ende zuzuneigen, als er gegen Anthony McGill mit 9:11 in Rückstand geriet. Aber dann zeigte er nicht nur sein furchtloses Lochspiel, sondern auf Nervenstärke. Er gewann zwei nervöse Frames mit Minibreaks, bevor er dank einer 87 mit 12:11 die Führung übernahm.
Anthony McGill setzte ihn aber unter Druck, als er mit einer 130 den 25. Frame erzwang. Doch in diesem Decider behielt Si immer die Kontrolle und dominierte den Frame damit.
Ronnie O’Sullivan hatte im Viertelfinale sein 100. Match im Crucible Theatre bestritten. Doch Luca Brecel ließ mit seinem 13:10 die Party und die Hoffnungen von O’Sullivan auf einen achten WM-Titel platzen. Dabei sah beim Stand von 10:6 nach der zweiten Session alles nach einem Sieg von "The Rocket" aus. Doch am Mittwoch gewann Brecel alle sieben Frames der Session. Zuvor hatte Mark Allen all seine Erfahrung in die Waagschale geworfen, um Jak Jones mit 13:10 niederzuringen.
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Highlights: O'Sullivan stunned by Brecel in Crucible shock

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