Snooker-WM 2023: Stuart Bingham und Neil Robertson marschieren ins Achtelfinale - Hossein Vafaei bleibt dran

Stuart Bingham hat am Sonntag mit einer eindrucksvollen Darbietung seinen Einzug ins Achtelfinale der Snooker-Weltmeisterschaft in Sheffiel klargemacht. Der Engländer setzte sich im Crucible Theatre 10:4 gegen David Gilbert durch. In der nächsten Runde trifft er auf Mark Allen oder Fan Zhengyi. Neil Robertson tat es Bingham wenig später gleich und zog ebenso in die Runde der letzten 16 ein.

Stuart Bingham im Achtelfinale

Quelle: Eurosport

Am Samstag ging Bingham mit einer verdienten 6:3-Führung in die Pause, tags darauf zeigte sich der 46-Jährige erneut von seiner besten Seite - und legte sogar noch eine Schippe drauf.
Der Weltmeister von 2015 übernahm die Kontrolle und entschied das Aufeinandertreffen mit vier erfolgreichen Frames in Folge. Dabei erzielte Bingham Breaks von 54, 55, 59 und 98.
Damit nahm der englische Profi nicht nur Kurs auf das Achtelfinale, in dem er auf den Sieger des Duells zwischen Mark Allen und Fan Zhengyi trifft, vielmehr blieb er auch in seinem 13. Duell gegen Gilbert ungeschlagen.
Vor der zweiten Session hatte Bingham jedoch mit seinem Selbstbewusstsein zu kämpfen. "Heute Morgen war ich etwas nervös", gab er im Anschluss an das Match zu. "Nachdem ich das zweite Frame geholt hatte, war ich aber wieder beruhigt."

Bingham spricht sich Mut zu - Vafaei und Ding auf Augenhöhe

Zwischenzeitlich musste er sich auch etwas Mut zureden. "Ich bin auf die Toilette gegangen, habe mit mir selbst geredet", so Bingham. "Als ich in die Arena kam, stand dort der Weltmeisterschaftspokal. Ich habe mir gesagt, dass ich deshalb hier bin und mich zum Spielen bringen muss. Das hat mir geholfen."
In der zweiten Partie der Morning Session lieferten sich hingegen Hossein Vafaei und Ding Junhui ein Duell auf Augenhöhe.
Der 36-jährige Ding, der sein einziges Crucible-Finale 2016 mit 18:14 gegen Mark Selby verlor, erzielte unter anderem ein Century Break (134), um in einer hart umkämpften Begegnung gegen Vafaei die Nase vorn zu haben.
Die beiden trennten sich 5:4 und setzen ihre Begegnung am Montagmorgen um 11:00 Uhr fort (live bei Eurosport und discovery+).

Robertson fertigt Debütant Wu ab

Neil Robertson tat es Bingham am Nachmittag gleich und entschied sein Duell mit dem chinesischen Debütanten Wu Yize deutlich für sich. Der Australier, der sich 2010 zum Weltmeister kürte, fertigte Wu 10:3 ab.
Nach seinem 6:3 in der Night Session vom Samstag ließ Robertson seinem Gegenüber nicht den Hauch einer Chance und markierte mit vier siegreichen Frames in Folge seinen Einzug in die Runde der letzten 16. Dabei gelangen dem 41-Jährigen gleich drei Century Breaks (146, 67 und 146).
Die beiden 146er-Breaks waren übrigens ein äußerst seltener Anblick in Sheffield: Robertson sorgte für das fünfte und sechste Mal in der Geschichte des Crucible Theatres, dass ein solches Break gespielt wurde.
In der nächsten Runde trifft Robertson auf den Sieger des Duells zwischen Ali Carter und Jak Jones (4:5).
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Quelle: Eurosport

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