Snooker-WM 2025 - Ronnie O'Sullivan mit bemerkenswerten Aussagen zu seiner Krise: "Das war eine große Demütigung für mich"
Ronnie O'Sullivan hat in einem bemerkenswerten Interview mit "TNT Sports" intime Einblicke in seine Krise gegeben, aufgrund der er vor der Snooker-WM eine dreimonatige Wettkampfpause eingelegt hatte. "Snooker sorgt dafür, dass alle Spieler demütig bleiben. Und wie ich in den letzten drei, vier Jahren kämpfen musste, war für mich eine große Demütigung", sagte der siebenmalige Weltmeister.
O’Sullivan erklärt lange Pause: "Hatte Angst den Ball zu stoßen"
Quelle: Eurosport
Zwar habe er 2022 "diese merkwürdigen sechs Monate gehabt, als ich die Weltmeisterschaft gewonnen habe", doch "abgesehen davon war es einfach nur schrecklich", analysierte der Engländer nach seinem 10:4-Sieg in der ersten Runde von Sheffield gegen Ali Carter.
Er habe "keine Stoßkraft, keinen Touch, kein Gefühl für die Kugel" gehabt, präzisierte der 49-Jährige seine Probleme weiter und erklärte: "Ich hatte Angst, den Ball zu stoßen."
Seine Krise sei sogar so weit gegangen, dass sich angefühlt habe, "als ob mir meine Gliedmaßen nicht mehr gehören würden", schob er hinterher.
Um zurück zu alter Stärke zu finden, wolle er künftig auf ein Trainerteam verzichten. So will er nur noch mit dem englischen Sportpsychologen Steve Peters zusammenarbeiten, sagte der Weltranglistenfünfte und befand: "Ich weiß, was ich verbessern muss und nur ich kann es korrigieren."
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Highlights: O'Sullivan mit fabelhafter zweiter Session gegen Carter
Quelle: Eurosport
Wie O'Sullivan sich verbessern will
Das Ziel sei, "instinktiver zu werden" und weniger verkopft zu agieren. "Ich muss einfach versuchen, zurück zu meiner Art zu spielen zu finden. Mein Kopf muss leerer sein. Ich darf nicht so analytisch sein und muss aufhören, die Dinge zu überdenken, worin ich leider sehr gut bin", führte "The Rocket" aus.
Dann ergänzte er: "Natürlich werde ich nachdenken, aber ich muss merken, ob das in diesem Moment hilfreich ist. Es geht also darum, herauszufinden, wann ich nachdenken kann und wann nicht."
Zudem sprach O'Sullivan auch über den Zeitpunkt seiner Rückkehr, die er erst zwei Tage vor Beginn der Weltmeisterschaft im Crucible Theatre bekannt gegeben hatte.
Er habe gewusst, dass er "irgendwann wieder in den Sattel steigen muss" und habe sein Comeback spätestens für den Beginn der kommenden Saison vorgesehen, "weil ich mir dachte, dass da alle von vorne anfangen".
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Match-Gewinn mit Stil: O'Sullivan macht Sieg mit Century perfekt
Quelle: Eurosport
O'Sullivan im Achtelfinale gegen Pang
Allerdings sei ihm zu Hause langweilig geworden, weswegen er rund einen Monat vor der WM wieder mit dem Training begonnen habe, berichtete die frühere Nummer eins der Welt.
Er habe schlichtweg empfunden, dass es an der Zeit sei, "mit dem Neuaufbau anzufangen".
In Sheffield trifft O'Sullivan im Achtelfinale auf den Chinesen Pang Junxu. Die erste Session der Partie ist für Samstag, 26. April, um 15:30 Uhr terminiert und wird wie der Rest des Turniers live bei Eurosport und discovery+ übertragen.
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Murphy baut mit 133er-Break Führung gegen Wells aus
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