Snooker-WM 2025: Mark Allen scheitert als nächster Top-Star deutlich an Chris Wakelin - Enges Match für John Higgins
Mark Allen ist bei der Snooker-WM 2025 im Achtelfinale gegen Chris Wakelin gescheitert. Der Nordire verlor trotz eines Maximum Breaks mit 6:13. Wakelin hatte vor entscheidenden Session am Freitagabend schon 12:4 vorne gelegen. Allen entschied zunächst die ersten beiden Frames des finalen Abschnittes für sich (89:4, 81:0), musste dann aber zu sehen, wie Wakelin durch ein 64:38 alles klar machte.
Drama pur im Black Ball Game: Higgins locht Schwarz und Weiß
Quelle: Eurosport
Das Highlight der Partie gehörte dennoch dem Weltranglistenachten Allen. Der 39-Jährige erzielte in Frame 13 zum fünften Mal in seiner Profi-Karriere ein perfektes Break mit 147 Punkten, womit er sich das Aus durch einen Bonus über 40.000 Pfund versüßen konnte und sich zudem in die Geschichtsbücher des Snooker eintrug.
Wakelin, der im Crucible Theatre in Sheffield als Nummer 20 der Welt antritt, steht durch seinen überraschenden Sieg als erster Viertelfinalist fest.
Zuvor hatten sich John Higgins und Xiao Guodong auch in der zweiten Session ihres Achtelfinales nichts geschenkt. Das Duo steuert auf eine hochspannende Entscheidung am Samstag (ab 11:00 Uhr bei Eurosport und discovery+) zu.
Vor dem dritten Abschnitt steht es in der Partie zwischen dem Schotten und dem Chinesen 8:8. Dabei unterliefen beiden Spielern immer wieder ungewohnte Fehler.
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Allen schafft Maximum Break! Crucible feiert, Gegner gratuliert
Quelle: Eurosport
Black-Ball-Game-Drama um Higgins
Xiao war zunächst besser in die zweite Session gestartet und hatte im neunten Frame durch ein 71:36 auf 5:4 aus seiner Sicht gestellt. Doch Higgins glich dank eines 57-Punkte-Breaks in einem umkämpften zehnten Frame (72:42) aus.
Xiao fand zwar postwendend eine Antwort (75:5), aber im nächsten Frame ließ der Chinese beim Stand von 60:58 auf Schwarz aus, was Higgins dankend zum 65:60 und dem erneuten Ausgleich annahm.
Der viermalige Weltmeister schnappte sich auch klar den 13. Frame (86:0) und damit seine erste Führung seit dem 3:1 aus der ersten Session. Allerdings gelang es dem 49-Jährigen im folgenden Frame nicht, seinen Vorsprung auszubauen.
Xiao hatte Higgins beim Stand von 67:49 Blau, Pink und Schwarz auf dem Tisch gelassen, woraufhin der Schotte den Frame ins Black Ball Game zwang. Dort schien der frühere Weltranglistenerste bereits wie der sichere Sieger, als er Schwarz lochte. Doch der Spielball rollte über zwei Bandenkontakte in die Tasche am anderen Ende des Tisches, woraufhin Higgins frustriert hinter der Bühne verschwand.
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Drama auf Schwarz: Higgins schnappt Xiao Achterbahn-Frame noch
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Zhao führt gegen Lei
Auch den 15. Frame musste er an seinen Kontrahenten abgeben (19:66), bevor er im finalen Frame der Session durch ein Century Break (129) auf 8:8 stellte.
Im Duell von Xiaos chinesischen Landsmännern Zhao Xintong und Lei Peifan herrschen dagegen etwas klarere Verhältnisse. Zhao führt nach Session eins mit 5:3.
Der 28-Jährige, der sich nach einer 20-monatigen Sperre wegen illegaler Ergebnisabsprachen in der Weltrangliste wieder nach oben arbeiten muss, hatte zu Beginn des Achtelfinales die ersten beiden Frames (59:33, 68:48) gewonnen, bevor hohe Breaks seinen Gegner ins Spiel brachten.
Lei schnappte sich die nächsten drei Frames durch Breaks über 75, 64 und 120 Punkte, wodurch es plötzlich 3:2 zu seinen Gunsten stand.
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Foul-Festival: Williams in der Safety-Hölle – Vafaei muss lachen
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Williams gegen VAfaei vorne
Zhao zeigte sich davon aber unbeeindruckt. Die Frames sechs bis acht gewann er deutlich (98:0, 97:0, 76:27) und streute dabei jeweils Breaks jenseits der 50-Punkte-Marke (53, 97, 61) ein.
Am Abend ging Mark Williams in der zweiten Session seines Achtelfinales gegen Hossein Vafaei mit 9:7 in Führung. Nach dem 4:4 aus der ersten Session startete der zweite Spielabschnitt kurios.
Im neunten Frame des Matches einigten sich Williams und Vafaei auf drei Re-Racks, bis Williams schließlich durch ein Century Break über 122 Punkte auf 5:4 stellte.
Der Waliser gewann auch die nächsten beiden Frames (70:10, 74:2) in einer äußerst taktisch geprägten Partie und schien auf bestem Wege zu einer Vorentscheidung, doch Vafaei unterbrach den Lauf des dreimaligen Weltmeisters mit einem Century (115) in Frame zwölf, woraufhin ihm auch der Anschluss (72:53) zum 6:7 gelang.
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Drei Re-Racks in einem Frame: Vafaei und Williams sorgen für Lacher
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Vafaei setzt Schlusspunkt
Dann war es wieder Williams, der das Ruder übernahm und sich durch ein 112:13 und ein 67:44 erneut auf drei Frames vom Iraner absetzte. Der Schlusspunkt der Session gehörte dennoch Vafaei, der im 16. Frame ein weiteres Century Break - dieses Mal über 132 Zähler - spielte und nochmals verkürzte.
Die dritte Session der Partie findet am Samstag um 15:30 Uhr deutscher Zeit parallel zum ersten Abschnitt des Duells zwischen Ronnie O'Sullivan und Pang Junxu statt (jeweils live bei discovery+).
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Selby braucht Snooker - und löst es genial
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