Selby Traum geplatzt: Barry Hawkins schlägt den Weltmeister Mark Selby mit 6:3

Barry Hawkins hat Mark Selby gestoppt: Der Vorjahresfinalist schlug im Viertelfinale des Masters den Weltmeister und Weltranglisten-Ersten mit 6:3. Hawkins war an diesem Tag auch der bessere Spieler. Für Selby platzte damit der Traum, alle drei Titel der Triple Crown Events gleichzeitig zu halten. Hawkins trifft im Halbfinale auf Joe Perry, der Ding Junhui überraschend klar mit 6:1 schlug.

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Der erste Frame im Duell zwischen Barry Hawkins und Mark Selby war sehr umkämpft und dauerte mehr als 41 Minuten. Hawkins ging in Führung, aber Selby schlug anschließend mit einer 76 zurück. Hawkins überzeugte aber mit guten Einsteigern und dem überlegenen Safe-Spiel.
So zog er bis zur Pause dank Breaks von 63 und 60 Punkten auf 3:1 davon. Nach Wiederbeginn lag sogar das 4:1 in der Luft, doch Hawkins musste nach 62 Punkten den Tisch verlassen und Selby schlug mit einer Clearance von 71 Zählern zum 2:3 zurück.
Barry Hawkins bewahrte aber die Ruhe und baute seine Führung auf 4:2 aus. Er hatte auch die Chance zum 5:2, doch nachdem er Schwarz vom Spot verschoss spielte Mark Selby eine 101 zum 3:4. Anschließend aber erlaubte es eine erneute schwache Safety des Weltmeisters seinem Kontrahenten, die Führung wieder auszubauen.
Der neunte Frame wurde erst auf die Farben entschieden. Selby vergab seine letzte Chance, als er Braun verschoss. Hawkins lochte von Braun bis Pink und steht zum zweiten Mal in seiner Karriere im Masters-Halbfinale.
Joe Perry steht zum ersten Mal in seiner Karriere beim Masters im Halbfinale. Gegen Ding Junhui punktete er mit seinem soliden und konstanten Spiel, auch wenn ihm lange keine hohen Breaks gelingen wollte. Ding hatte einen schlechten Tag erwischt, so dass Perry eine Vielzahl an Chancen bekam.
Lange Bälle lochte Ding kaum, während Perry gerade bei diesen Einsteigern eine hohe Quote schaffte. Erst im sechsten Frame konnte Ding etwas Ehrenrettung betreiben, als er eine 54 schaffte und seinen einzigen Frame holte. Im nächsten Durchgang beendete Perry aber die einseitige Partie mit einer 127, dem höchsten Break, das er jemals beim Masters geschafft hatte.
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