Masters: Ronnie O'Sullivan mit souveränem Sieg über Lisowski - Klasse von 1992 geschlossen im Viertelfinale

Die Klasse von 1992 ist geschlossen in das Viertelfinale beim Masters eingezogen. Mit einem sicheren 6:1 über Jack Lisowski erreichte auch Ronnie O'Sullivan die zweite Runde in London. In einer Wiederauflage des Finales vom World Grand Prix trifft O'Sullivan nun auf Neil Robertson. Am Abend erreichte auch Mark Selby das Viertelfinale. Der Weltmeister schlug Stephen Maguire mit 6:3.

Ronnie O'Sullivan

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Der erste Frame zwischen Ronnie O'Sullivan und Jack Lisowski lief bei beiden noch etwas unrund. O'Sullivan ging mit 1:0 in Führung. Danach aber nahm die Begegnung Fahrt auf: Mit einer 104 glich Lisowski aus. Dann startete "The Rocket" durch: Mit Breaks von 86, 63, 127, 64 und 125 Punkten stürmte der Rekord-Champion zum 23. Mal ins Masters-Viertelfinale.
Jack Lisowski war aber in diesen fünf Frames nicht chancenlos. Aber er nutzte seine Möglichkeiten nicht. Gerade in Schlüsselmomenten erlaubte er sich immer wieder entscheidende Fehler, bei denen er teilweise auch unkonzentriert wirkte. So konnte er die erneute klare Niederlage gegen O'Sullivan nicht abwenden.
Vor Ronnie O'Sullivan hatten auch mit Mark Williams und John Higgins die beiden anderen Mitglieder der berühmten Klasse von 1992 (damals wurden alle drei Profis) das Viertelfinale erreicht. Der Schotte und der Waliser treffen in der zweiten Runde direkt aufeinander.
Mit seinem Sieg über Stephen Maguire nahm Mark Selby erfolgreich Revanche für seine Erstrunden-Niederlage beim Masters im Vorjahr gegen den Schotten. Der Weltmeister attestierte sich selber im Anschluss, keine absolute Top-Leistung gebracht zu haben, aber vor allem bei den Schlüsselbällen war Verlass auf ihn und auf sein Matchplay. Maguire lochte zwar reihenweise spektakuläre Einsteiger, aber machte zu selten etwas daraus.
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Century zum Abschluss: O'Sullivan marschiert locker ins Viertelfinale

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O'Sullivan verschießt Rot und lässt Frust an Fliege aus

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Selby lässt Maguire keine Chancen

Der erste Frame dauerte mehr als 45 Minuten, weil Maguire so lange um Snooker kämpfte. Da zeigten beide brillantes Safe-Spiel, aber Selby hatte das bessere Ende für sich. Mit einer 87, dem höchsten Break im Match, schaffte Maguire jedoch den umgehenden Ausgleich. Auch die nächsten beiden Frames teilten sie sich.
Nach dem Interval steigerte sich Selby, während bei Maguire die Chancen-Verwertung schlechter wurde. Im siebten Frame reichte ihm selbst eine 53 nicht. So zog Selby auf 5:2 davon. Maguire schöpfte nach einer 84 zum 3:5 zwar noch einmal Hoffnung, aber den neunten Frame dominierte Selby mit seinem Matchplay.
Er trifft nun im Viertelfinale am Freitag auf seinen engen Freund Barry Hawkins.
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‘What a crazy game!’ – Hawkins misses four times, then gets monster fluke

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