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The Masters: Judd Trump schwebt nach Finalsieg auf Wolke sieben - Engländer bezeichnet sich als Katze
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Publiziert 16/01/2023 um 16:50 GMT+1 Uhr
Nach seinem Triumph im Masters-Finale über Mark Williams (10:8) schwebte Judd Trump auf Wolke sieben. Im Anschluss an die umkämpfte Partie gab der 33-Jährige zu, dass er sich über das gesamte Turnier hinweg nicht auf der Höhe seines Schaffens befand. Durch seine verbissene Entschlossenheit machte er seine Unzulänglichkeiten letztlich aber wett - und verglich sich sogar mit einer Katze.
Im Konfettiregen des Ally Pally: Trump nimmt Trophäe entgegen
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Egal, wie sie fallen - Katzen landen immer auf ihren vier Pfoten. Dieses physikalische Gesetz machte sich Judd Trump beim Cazoo Masters im Alexandra Palace in London zunutze und krönte sich trotz anhaltender Schwierigkeiten letztendlich zum Champion.
"Ich bin wie eine Katze", erklärte der Engländer nach seinem Triumph im Endspiel gegen Mark Williams. "Ich hätte in der ersten Runde rausfliegen müssen. Und in der zweiten Runde. Dieses Spiel hätte ich auch verlieren müssen."
"Unglaublich. Ich wurde über das ganze Spiel hinweg ausgehebelt und habe nur versucht, durchzuhalten", so Trump.
"Beim Stand von 8:7 war ich irgendwie am Ende und ich habe es geschafft, diesen Frame zu gewinnen und in den letzten paar Frames habe ich ganz gut gespielt."
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Kunststück im Finale: Trump locht Dreier-Kombination auf Rot
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Trotz Schwierigkeiten: Trump spricht von "bestem Sieg"
Der Titelgewinn war jedoch ein hartes Stück Arbeit und für Trump zugleich ein Kampf mit seinen Nerven. "Ein paar Mal habe ich die Bälle über die Taschen meilenweit verfehlt. Ich wusste nicht, was los war", fragte er sich.
Trotz - oder sogar gerade wegen - dieser Probleme genoss er den Triumph über Williams und schwärmte: "Das ist bei weitem mein bester Sieg aller Zeiten."
"Ich glaube, dass viele Leute besser als ich gespielt haben", gestand sich Trump ein. "Aber ich konnte einfach gegen jeden einen auf 'Selby' machen und mein Spiel durchziehen", verglich er seine verbissene Herangehensweise mit jener seines Konkurrenten Mark Selby.
Nun geht es für Trump beim World Grand Prix weiter. Ein Umstand, der ihm nicht gerade in die Karten spielt. "Ich bin enttäuscht, dass ich am Dienstag wieder ein Turnier spielen muss, denn ich will mich einfach nur besaufen", scherzte er.
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