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Finale UK Championship: Titelverteidiger Ronnie O’Sullivan gegen Masters-Champion Mark Allen
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Publiziert 09/12/2018 um 00:27 GMT+1 Uhr
Titelverteidiger Ronnie O’Sullivan und Masters-Champion Mark Allen bestreiten am Sonntag das Finale der UK Championship in York. Während sich O’Sullivan im Halbfinale sicher mit 6:1 gegen Tom Ford durchsetzte, lieferten sich in der zweiten Begegnung der Vorschlussrunde Allen und Stuart Bingham einen harten Kampf über die volle Distanz, den Allen mit 6:5 für sich entschied.
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Es bleibt dabei: Bis auf Ken Doherty hat kein Gegner Ronnie O'Sullivan bei der UK Championship wirklich fordern können.
Das gelang auch Tom Ford nicht, der zum ersten Mal in seiner Karriere im Halbfinale eine Triple Crown Events stand. Dabei hatte der 35-Jährige aus Leicester noch den ersten Frame mit einer 68 gewonnen, nachdem O'Sullivan einen leichten pink Ball verschossen hatte.
Vorentscheidung im sechsten Frame
Doch im zweiten Durchgang verschoss Ford Blau, und der Titelverteidiger strafte das mit einer 122 zum 1:1. Das verunsicherte Ford, der auch in der Folgezeit zu viele Chancen aufgrund von eigenen Fehlern ungenutzt ließ. O'Sullivan ließ auch einige Bälle aus, zog aber trotzdem auf 4:1 davon.
Die Vorentscheidung fiel im sechsten Frame: Tom Ford war im Break, verschoss aber nach 42 Punkten Rot. Mit einer 51er-Clearance machte Ronnie O'Sullivan das 5:1; dabei wäre zu diesem Zeitpunkt sogar ein 3:3 drin gewesen.
Nun aber war der Widerstand von Ford endgültig gebrochen, so dass O'Sullivan auch mühelos den siebten Frame dominierte. Der Titelverteidiger wahrte damit die Chance, mit seinem siebten Triumph zum alleinigen Rekord-Champion bei der UK Championship zu werden. Zudem kann er Stephen Hendry überflügeln, der insgesamt 18 Triple Crown Titel geholt hatte wie bisher O’Sullivan auch.
Allen behält im Decider die Oberhand
Im packenden Match zwischen Mark Allen und Stuart Bingham spielte am Ende auch Glück eine Rolle: Im entscheidenden elften Frame fiel Bingham zweimal sehr unglücklich der Spielball. Später dann blieb bei einem Safe-Versuch von Bingham eine Rote am Einlauf der Mitteltasche hängen und wurde von einer anderen Roten vor die gegenüber liegende Mitteltasche gedrückt. Diese Chance nutzte Allen zur entscheidenden Clearance von 64 Punkten. In den zehn Frames zuvor hatte es eine Reihe von Wendungen gegeben.
Den besseren Start hatte Mark Allen mit einer 99 im ersten Frame erwischt, aber die nächsten drei Frames dominierte Stuart Bingham und führte zur Pause mit 3:1. Eine 104 nach Wiederbeginn brachte Allen auf einen Frame heran, aber Bingham konterte mit einer 132 zum 4:2. Der Engländer hatte auch die Chance zum 5:2, verstellte sich aber auf die letzte Rote. Das rächte sich. Allen gewann nicht nur den siebten Frame, sondern auch die nächsten beiden und führte plötzlich mit 5:4. Bingham rettete sich zwar noch in den Decider, hatte dort aber keinen Lauf mehr. Der Sieg von Allen geht aber durchaus in Ordnung.
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