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Überraschung perfekt: Nigel Bond lässt Trumps Traum platzen

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YORK, ENGLAND - DECEMBER 01: Judd Trump reacts during his match against Mei Xi Wen in round 2 of the Betway UK Championship at The Barbican on December 01, 2019 in York, England. (Photo by George Wood/Getty Images)

Fotocredit: Getty Images

VonRolf Kalb
02/12/2019 Am 22:44 | Update 02/12/2019 Am 23:14
@Rolf_Kalb

Der Traum für Judd Trump ist geplatzt: Er wird in diesem Jahr nicht alle drei Titel der Triple Crown holen. Verhindert hat das Nigel Bond. Der Veteran schaffte die Überraschung und schaltete bei der UK Championship den Masters-Champion und Weltmeister mit 6:3 aus. In einem Thriller holte sich der 54-jährige Bond, der schon vor Trumps Geburt Profi wurde, den entscheidenden Frame auf Pink.

„Nigel hat verdient gewonnen“, war das nüchterne Fazit von Judd Trump nach der Niederlage im Eurosport-Interview. Dabei hatte Trump gut angefangen: Mit einer 114 machte er das 2:0 und führte zur Pause mit 3:1. Doch Nigel Bond zeigte nach dem Interval hartes Matchplay. So fand Trump, der auch Probleme mit seinen langen Einsteigern hatte, nicht zu seinem Spielfluss. Mit einer Reihe kleiner Breaks gewann Bond die nächsten beiden Frames, bevor er dann ebenfalls hohe Serien schaffte: Mit einer 114 und einer 85 zog er auf 5:3 davon. Der neunte Frame war dann ein Wechselbad der Gefühle für beide, mit dem besseren Ende für Bond auf Pink.

Robertson weiter - hochklassiges Duell zwischen Li Hang und Marco Fu

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Auch für Neil Robertson war das Drittrundenmatch kein Spaziergang. Der Australier setzte sich gegen Mark King mit 6:4 durch. Entscheidend war, dass Robertson höhere und konstantere Breaks gelangen. Hochklassig war das 6:4 von Li Hang über Marco Fu: Insgesamt vier Centuries und drei weitere Breaks von mehr als 50 Punkten hatten die beiden gespielt. Als erster Spieler hatte Stuart Bingham das Achtelfinale erreicht. Der Ex-Weltmeister spielte bei seinem 6:1 über Zhao Xintong ein Top-Break von 127 Punkten.

  • UK Championship 2019: Der Spiel- und Sendeplan

John Higgins erreichte das Achtelfinale in York durch ein 6:1 über Ian Burns. Doch so leicht, wie es das Ergebnis vermuten lässt, ist dem Schotten der Sieg nicht gefallen. Die ersten drei Frames waren eine wahre Fehlerorgie von beiden, aber Higgins gewann alle drei Durchgänge auf Schwarz. Erst im vierten Frame fand Higgins zu einer spielerischen Linie und erhöhte dank einer 96 auf 4:0. Nach dem Interval steigerten sich beide. Zwei verschossene Rote von Higgins nutzte Burns zu Breaks von 48 und 38 Punkten zum 1:4. Dann aber drehte Higgins auf und beendete das Match mit Breaks von 124 und 88 Zählern.

Mark Allen erreicht das Achtelfinale

Als „solide, aber nichts Besonderes“ bezeichnete Mark Allen im Interview mit der "BBC" sein 6:1 über Ben Woollaston. Allen spielte dabei vier Breaks zwischen 60 und 75 Punkten. Woollaston dagegen musste sich mit einem Top-Break von 34 Zählern begnügen. Im Achtelfinale trifft Allen auf Kurt Maflin, der Alan McManus mit 6:2 schlug. Ebenfalls mit 6:2 setzte sich Matthew Stevens gegen Anthony Hamilton durch.

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