Mit einem Top-Break von 67 Punkten hatte Alexander Ursenbacher die ersten beiden Frames gewonnen. Zwar verkürzte Ronnie O’Sullivan, aber auf Schwarz holte Ursenbacher das 3:1. Nach dem Interval teilten sie sich zunächst die ersten beiden Frames. Dann aber holte O’Sullivan plötzlich drei Frames in Folge und übernahm mit 5:4 erstmals die Führung.

Doch Ursenbacher bewies Nervenstärke. Im Decider stieg er zweimal mit einer langen Roten ein und spielte Breaks von 47 und 36 Punkten; O’Sullivan holte im entscheidenden Frame keinen Punkt. Ursenbacher feierte damit in seinem zweiten Duell gegen O’Sullivan seinen zweiten Sieg.

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UK Championship 2020: Der Spiel- und Sendeplan
06/12/2020 AM 09:56

Die Niederlage von O’Sullivan blieb aber nicht die einzige Überraschung am Sonntag. Am Abend ging Shaun Murphy gegen Elliot Slessor mit 1:6 unter. Murphy hatte mit Mini-Breaks noch den ersten Frame gewonnen. Danach gelang ihm aber nichts mehr. Nur 21 Punkte holte er in den nächsten fünf Frames.

Viele Fehler kennzeichneten sein Spiel. Slessor dagegen schaffte mit einer 111 und einer 118 sogar zwei Centuries und zog auf 5:1 davon. Im siebten Frame fiel es ihm dann zwar schwer, sich zu konzentrieren, aber auf Pink machte er den klaren Sieg perfekt.

Lu Ning spielt vier Centuries - Selby ohne Mühe

Die Leistung des Tages lieferte Lu Ning ab. Bei seinem 6:0 über Matthew Selt spielte er nacheinander Breaks von 105, 103, 133, 134 und 81 Punkten. Lu ist der siebte Spieler, der vier Centuries in Folge schaffte. Das fünfte Century, ein neuer Rekord, verpasste er, als er Gelb verschoss.

Für ein Century-Festival sorgten auch Kurt Maflin und Jamie Clarke beim 6:5 für den Norweger. Maflin spielte Breaks von 141, 136 und 125 Punkten, während Clarke eine 131 beisteuerte.

Dicke Überraschung: Schweizer knockt O'Sullivan in Runde zwei aus

Mark Selby hatte bei seinem 6:1 über Liam Highfield keine Mühe. Highfield spielte zwar eine 112 zum zwischenzeitlichen 1:2, aber das sollte sein einziger Frame bleiben. Den nächsten Durchgang holte Selby wieder zu null und dominierte auch den Rest der Partie. Um seine Masters-Teilnahme zittern muss Thepchaiya Un-Nooh nach seinem 3:6 gegen Joe O’Connor.

UK Championship: Williams dreht Partie

Mark Williams hatte gegen Sunny Akani zwar die ersten beiden Frames verloren und lag auch im dritten Durchgang klar hinten, gewann aber dennoch mit 6:2. Mark Joyce hielt gegen Kyren Wilson nur bis zum Interval mit. 2:2 stand es da. Nach der Pause jedoch gewann der Warrior vier Frames in Folge zum 6:2.

Jack Lisowski wahrte durch ein 6:2 über Tian Pengfei die Chance auf die Teilnahme beim Masters. Auch Joe Perry kann nach seinem 6:2 über Igor Figueiredo noch darauf hoffen, im Januar im Ally Pally dabei zu sein.

"Hat es wirklich verdient": O' Sullivan adelt Bezwinger Ursenbacher

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