Jack Lisowski und Hossein Vafaei lieferten sich das erwartete unterhaltsame Spiel. Eine Schlüsselszene gab es schon im dritten Frame: Vafaei hatte die Chance zum 2:1, aber er verschoss Braun. Lisowski holte auf Schwarz die Führung zurück und erhöhte dank einer 82 auf 3:1.
Nach dem Interval schlug Vafaei dann zwar mit einer 115 zum 2:3 zurück, doch nach einer 88 hatte Lisowski wieder zwei Frames Vorsprung.
Danach ging das Wechselspiel zunächst weiter. Der Iraner hatte im zehnten Frame wieder die Chance zum Ausgleich, aber er verschoss die letzte Rote von der kurzen Bande. Auf die Farben holte Lisowski so das 6:4 und spielt nun am Freitag im Viertelfinale gegen Zhao Xintong. "Das wird ein Match ohne Safeties", versprach er danach im Eurosport-Studio.
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UPDATE 30/11/2021 UM 22:14 UHR
Luca Brecel landete nach seinem 6:0 über Stephen Maguire mit dem 6:1 über Anthony Hamilton einen weiteren klaren Erfolg. Hamilton hatte einen schwarzen Tag erwischt, schien zwischendurch aber auch immer mal wieder mit Augenproblemen zu kämpfen.

"Flipper-King" Vafaei ärgert Lisowski - doch der bleibt cool

Hawkins schnappt sich gegen Selt nach dem Interval fünf Frames in Folge

Brecel startete mit zwei Breaks von jeweils 72 Punkten und dominierte auch danach das Geschehen beinahe nach Belieben. Lediglich im fünften Frame verkürzte Hamilton dank einer 70 zwischenzeitlich auf 1:4.
Ein Match mit zwei vollkommen unterschiedlichen Hälften lieferten sich Barry Hawkins und Matthew Selt. Hawkins hatte im ersten Frame zwar eine 53 gespielt, verschoss dann aber Pink auf die Mitte. Zwar gewann er den Frame trotzdem, aber danach war er nur ein Schatten seiner selbst.
Selt dagegen spielte Breaks von 73 und 88 Punkten und führte zur Pause mit 3:1.
Nach dem Interval kippte das Match dann aber komplett: Hawkins gewann fünf Frames in Folge. Mit einer 99 leitete er die Wende ein.

Selt flukt quer über den Tisch: "So war das nicht geplant!"

Andy Hicks gelingt Überraschung gegen David Gilbert

Bei Selt schlichen sich immer mehr Unsicherheiten ein, während Hawkins gerade am Ende stark aufspielte. Mit Breaks von 103 und 92 Punkten beendete er die Partie.
Für die Überraschung des Tages sorgte Andy Hicks. Vier Mal war er gegen David Gilbert in Rückstand geraten, vier Mal schaffte er umgehend den Ausgleich. Mit 5:4 übernahm er erstmals die Führung.
Zwar glich Gilbert noch einmal aus, aber im elften Frame hatte Hicks, der sechs Breaks von mehr als 50 Punkten spielte, das bessere Ende für sich. Hicks steht damit zum ersten Mal seit den British Open 2004 im Viertelfinale eines normalen Ranglisten-Turnieres. Mit seiner Niederlage am Donnerstag verpasste Gilbert gleichzeitig die Qualifikation für das Masters.
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