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Snooker - UK Championship: Mark Selby gewinnt Thriller gegen Barry Hawkins - Rasse, Klasse und Drama im Duell der Stars
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Publiziert 30/11/2023 um 01:04 GMT+1 Uhr
Rasse, Klasse und Drama kennzeichneten den Thriller, den sich Mark Selby und Barry Hawkins im Achtelfinale der UK Championship in York lieferten. Am Ende hatte Selby mit 6:5 ganz knapp das bessere Ende für sich. 3:35 Stunden dauerte das hochklassige Duell, der Decider alleine dauerte 58 Minuten. Erst auf Pink holte Mark Selby den knappen Sieg über seinen Freund Hawkins.
"Was für ein Start!": Selby räumt den Tisch komplett ab
Quelle: Eurosport
Dabei hatte Barry Hawkins die erste Chance, in diesem elften Frame die Farben abzuräumen. Doch er snookerte sich selber auf Blau. Das danach folgende Safeduell entschied Mark Selby für sich. Er lochte Blau lang in die gelbe Tasche, obwohl der Spielball direkt vor Schwarz lag, und dann auch noch Pink zum Sieg.
So knapp der Decider auch war: In den zehn Frames zuvor gab es immer nur deutliche Endstände. Der Verlierer des Frames hatte nie mehr als neun Punkte. Und es gab eine Reihe sehr hoher Breaks. Selby schaffte mit einer 142 im ersten Frame und einer 101 zwei Centuries und drei weitere Breaks von mehr als 50 Punkten, Hawkins lieferte eine 133 ab und vier weitere Breaks von 50 oder mehr Punkten.
Selby hatte dabei mehrfach zwei Frames Vorsprung, zuletzt beim 5:3. Doch Hawkins erzwang mit Serien von 84 und 88 Punkten den alles entscheidenden elften Frame, der dann so dramatisch endete.
Judd Trump, bisher der Spieler der Saison, marschiert weiterhin souverän durch die UK Championship. Nach seinem 6:1 über Pang Junxu erreichte er das Viertelfinale mit einem 6:0 über Jamie Jones. Trump spielte nicht fehlerlos, punktete aber erheblich besser als sein Gegner.
Trump war mit einem Break von 100 Punkten gestartet und spielte zwei weitere 50er-Breaks. Jones schaffte nur zwei 40er-Breaks im gesamten Match. Spätestens, als er seine Chancen im fünften Frame nicht genutzt hatte, war der Widerstand von Jones gebrochen.
Ford verpasst Masters
In einem direkten Duell um die Masters-Teilnahme setzte sich Ding Junhui mit 6:3 gegen Tom Ford durch. Ford verpasst dadurch das Masters, während die Chancen von Ding, im Ally Pally dabei zu sein, deutlich gestiegen sind. Das Duell der beiden begann rasant: Ding startete mit Breaks von 126 und 110 Punkten, Ford antwortete mit 118 und 98.
Nach dem Interval wurde das Spiel zerfahrener. Auf die Farben holte Ding Junhui das 3:2 und flukte dann den letzten schwarzen Ball zum 4:2. Dank einer 62 verkürzte Tom Ford zwar noch einmal, aber Ding holte den halbstündigen achten Frame und beendete das Match mit seinem dritten Century, einer 106.
Mark Williams setzte sich im rein walisischen Duell mit 6:4 gegen Jamie Clarke durch. Drei Centuries spielte Williams dabei. „The Welsh Potting Machine“ war mit 5:2 in Führung gegangen. Doch Clarke kämpfte sich noch einmal heran. Den achten Frame gewann er auf Schwarz und holte auch den 33-minütigen neunten Frame. Doch mit phänomenalem Lochspiel schaffte Williams im zehnten Frame ein Break von genau 100 Punkten.
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Mit dem Glück im Bunde: Ding flukt Schwarz zum Framegewinn
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