Snooker: Ronnie O'Sullivan hätte als Jugendlicher beinahe aufgehört - Vater Ronnie Senior überstimmte Mutter Maria
VonNiklas Bien
Publiziert 24/11/2025 um 12:39 GMT+1 Uhr
Ronnie O'Sullivan ist für viele der beste Snooker-Spieler aller Zeiten. Doch die Karriere des Engländers wäre beinahe geendet, bevor sie richtig begonnen hatte - zumindest, wenn es nach seiner Mutter Maria gegangen wäre. "Sie wollte nicht, dass ich professionell oder auch als Amateur Snooker spiele", verriet O'Sullivan im Gespräch mit "TNT Sports". Letztlich setzte sich Vater Ronnie senior durch.
"The Rocket" ist zur Stelle: O'Sullivan spielt Century gegen Lisowski
Quelle: Eurosport
O'Sullivan war gerade einmal 17 Jahre alt, als er Stephen Hendry im Finale der UK Championship 1993 mit 10:6 besiegte und sich zum bis heute jüngsten Sieger eines Ranglistenturniers krönte.
Indirekt gab er mit diesem historischen Erfolg damals seinem Vater Ronnie senior recht - der hatte nämlich großes Vertrauen in die Fähigkeiten seines Sprösslings.
"Mein Vater meinte: 'Vergiss die Schule, er wird einfach Snookerspieler'", erzählte O'Sullivan im Gespräch mit "TNT Sports". Obwohl Mutter Maria für eine klassische Ausbildung plädierte, blieben Ronnie senior und junior dran.
"Mein Vater war entschlossen: 'Wir werden versuchen, ihn zu einem professionellen Snookerspieler zu machen'", so O'Sullivan.
O'Sullivan schwärmt von UK Championship
Der Vater des 49-Jährigen sollte mit seiner klaren Ansicht recht behalten. O'Sullivan gewann zwischen 2001 und 2022 insgesamt sieben WM-Titel und gilt nicht nur deshalb als bester Spieler aller Zeiten.
Bei den UK Championships begann 1993 der Aufstieg von "The Rocket". Ab dem 29. November tritt O'Sullivan wieder bei dem Wettbewerb an, den er mittlerweile ganze acht Mal gewann.
"Ich denke, die UK Championship ist definitiv eines meiner Lieblingsturniere. Es war natürlich das Erste, das ich gewonnen habe. Und ich habe schon immer gemocht, wo es stattfindet, in York, einer großartigen Stadt", betonte der Engländer.
Für O'Sullivan hat das Turnier in Nordengland "auf viele Weisen das Prestige der Weltmeisterschaft, aber ohne die Intensität von 17 Spieltagen. Es ist nur eine Woche, aber es ist trotzdem ein ganz besonderes Turnier".
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Quelle: Eurosport
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